Eine weitere Straße im alten Niederndodeleben glänzt in neuem Glanz. Die Karl-Liebknecht-Straße ist nach mehrmonatiger Bauphase grundhaft saniert. Am 9. September feiert die Gemeinde mit den Anliegern.

Niederndodeleben l Ein gutes Stück Arbeit liegt hinter den Tiefbauern an der Liebknechtstraße. Bereits Anfang November waren die ersten Bagger angerückt. Der Wolmirstedter Wasser- und Abwasserverband (WWAZ) hatte sich zunächst ins Erdreich gewühlt, einen neuen Regenwasserkanal einschließlich neuer Hausanschlüsse errichtet und schließlich auch noch Teile der Trinkwasserversorgung saniert.

Anschließend folgten die Tiefbauer im Auftrag der Gemeinde und machten sich an den Straßenbau. Fahrbahn und Gehweg wurden von Grund auf erneuert. Schmuckes gerumpeltes Pflaster in Anthrazit ist auf der Fahrbahn verlegt worden, ähnlich wie in der gegenüberliegenden Friedrich-Ebert-Straße. Auch das rötliche Gehwegpflaster ähnelt dem Erscheinungsbild der Ebert-Straße. Geschmackvoll sind auch die Grundstückszufahrten mit gerumpeltem Pflaster befestigt. Die Straßenbeleuchtung war bereits vor der Straßenbaumaßnahme erneuert gewesen.

Veränderte Gehweglage am Einmündungsbereich

Abweichend vom bisherigen Verlauf ist die Gehwegsituation ab dem Einmündungsbereich auf die Friedensstraße gestaltet worden. Auf der südlichen Seite sind anstelle des bisherigen Fußweges neue Parkflächen errichtet worden, die von neu angesäten Grünstreifen umrahmt werden.

An der nördlichen Gehwegseite ist auf dem Fußweg besagtes rötliches Pflaster verlegt. Die Abgrenzung zwischen Gehweg und Fahrbahn erfolgt im westlichen Bereich - in Nähe der Friedensstraße - mittels Hochborden. Hier beträgt die Straßenbreite auch standardmäßig 5,50 Meter. Im weiteren Straßenverlauf in Richtung Ende der Sackgasse verjüngt sich die Straßenbreite auf schließlich 3,50 Meter. In diesem hinteren Bereich wechselt der Hochbord zwischen Gehweg und Fahrbahn zu einem überfahrbaren Tiefbord.

Baukosten blieben im geplanten Rahmen

Gelungen erscheinen die Lösungen bei der Gestaltung der Randbereiche. Vor allem in Höhe der alten Hofeinfahrten und Fachwerkhäuser im westlichen Straßenabschnitt sind attraktive Gestaltungselemente an den Böschungen zu bestaunen - meist mit viel Grün durch Rasen. Das Rasengrün wird im Herbst durch Baumpflanzungen ergänzt.

Verschwunden aus dem Straßenbild ist ein alter Holzmast des Energieversorgers Avacon. Laut Angaben des stellvertretenden Bauamtsleiters der Hohen Börde, Sebastian Mund, sind die Arbeiten - bis auf die verbliebenen Baumpflanzungen - abgeschlosen. Bereits am 14. August war die Bauabnahme erfolgt.

Fest steht auch, dass die geschätzen Kosten bis auf geringfügige Abweichungen im vorgesehenen Rahmen bleiben. Geplant waren Gesamtbaukosten von 294000 Euro. Davon hat das Land 167300 Euro gefördert.

Den feierlichen Scherenschnitt der neuen Karl-Liebknecht-Straße will die Gemeinde am Dienstag, 9. September, feiern. Jeder Anlieger und jeder Dorfbewohner ist dazu eingeladen. Der ursprünglich einmal vorgesehene Übergabe-Termin zum traditionellen Straßenfest am 6. September wurde wegen der an diesem Tag stattfindenden Einschulungsfeierlichkeiten nicht bestätigt.