Nach 18-monatiger Bauzeit wurde am Donnerstag der Südabschnitt des Breiteweges zwischen der Ebendorfer Straße und der Sülzestraße in Barleben für den Verkehr freigegeben. Die feierliche Übergabe durch den Gemeinderat ist für Ende September geplant.

Barleben l Die Bauschilder sind weg, die Umleitung aufgehoben. Seit Donnerstag, pünktlich mit Schulbeginn, ist der Südabschnitt des Breiteweges in Barleben nach 18-monatiger Bauzeit wieder für den Verkehr freigegeben. Die technische Abnahme erfolgte am 3. September durch die örtliche Verkehrsbehörde der Stadt Wolmirstedt.

Das bedeutet, auf einem rund 600 Meter grundhaft ausgebauten Straßenabschnitt zwischen dem Kreisverkehr an der Ebendorfer Straße im Norden und dem Kreuzungsbereich Rothenseer Straße/Sülzestraße im Süden fließt wieder der Verkehr. "Und das vier Wochen früher als geplant", wie Thomas Zaschke, Pressesprecher der Gemeinde Barleben, betont. "Der Termin für die Verkehrsfreigabe war erst Ende September geplant." Die zweite gute Nachricht: Mit der Freigabe der grundhaft sanierten Straße hat sich die Verkehrssituation im Süden Barlebens spürbar entspannt. Auch der öffentliche Personen- nahverkehr fährt die Haltestellen im Breiteweg wieder planmäßig an.

Noch aber steht die Bauabnahme durch den Träger, die Gemeinde Barleben, aus. Die erfolgt, so war aus der Verwaltung zu vernehmen, in der kommenden Woche.

Die feierliche Übergabe selbst ist für Ende September geplant. Damit ist aber nicht Schluss. Als letzte Maßnahme sollen im Oktober Freiflächen begrünt und 75 Silberlinden gepflanzt werden.

Die Ersatzpflanzungen wurden erforderlich, weil im Vorfeld 14 Kastanien und 21 Kopflinden gefällt werden mussten. Wobei bei einer Vielzahl der Bäume umfangreiche und zum Teil gravierende Schäden vom Wurzellauf bis zur Krone festgestellt wurden.

Die Bauarbeiten am Südabschnitt Breiteweg begannen am 11. Februar 2013. Der Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband gab drei neue Wasseradern in Auftrag. In den folgenden sechs Monaten wurden auf einer Länge von zirka 500 Metern ein neuer Regen-und Schmutzwasserkanal sowie eine Trinkwasserleitung verlegt.

Die Kosten beliefen sich auf 662000 Euro, außerdem flossen Fördermittel in Höhe von 108000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Am 23. September begann dann der grundhafte Ausbau des Südabschnittes des Breiteweges. Jetzt, ein knappes Jahr später, rollt der Verkehr wieder.