Zum Sommerausklang steppt auf der Schlossdomäne noch einmal so richtig der Bär. Die WWG Wolmirstedt und der Verein "Schranke" laden für den 20. September zum Mieter- und Scheunenfest ein. Vor drei Jahren wurde die "wetterfeste" Veranstaltungsidee geboren.

Wolmirstedt l Diese Frage muss erlaubt sein: Wolmirstedter(in), was willst du (kulturell) in den Sommermonaten mehr? Am 21. (Sommeranfang) und 22. Juni wurde trotz klammer Haushaltskasse das Stadtfest gefeiert. Am vergangenen Freitag luden die AWG Wolmirstedt und ihre Partner zum Fest der Nachbarn auf den Zentralen Platz ein. Und bekanntlich sind aller guten Dinge drei: Am 20. September, drei Tage vor Herbstanfang, sind es die Wolmirstedter Wohnungsbaugesellschaft (WWG) und der Soziokulturelle Verein "Schranke", die zum Mieter-und Scheunenfest auf die Schlossdomäne einladen.

Gerhard Thiede, Geschäftsführer der WWG, und Wolfgang Buschner, Vorsitzender des Schranke-Vereins, gaben bereits im Vorfeld ein klares Bekenntnis ab: "Wir bieten den Mietern der WWG, aber auch allen anderen kleinen und großen Wolmirstedtern sowie ihren Gästen ein attraktives und sehr volkstümliches Fest." Es wird um 14 Uhr auf der Schlossdomäne eingeläutet und soll lange nach Mitternacht in der Museumsscheune ausklingen.

Einmal mehr sollen am 20. September die Kleinsten voll auf ihre Kosten kommen. So wurde als Gesamtpaket das Kinderprogramm Sachsen-Anhalt unter Vertrag genommen. Das bedeutet, es gibt einen Streichelzoo, Tierdarbietungen, Kinderschminken, Malen, Ponyreiten, Hüpfburg, Popkornmaschine... "Den Kleinen wird es an nichts fehlen", versichert Gerhard Thiede. "Und schön laut wird es für die reifere Jugend", verspricht Wolfgang Buschner.

Zum einen, weil das renommierte Blasorchester "Doubravanka" aufspielt und zweitens, weil mit dem Schlagerbarden Achim Mentzel die Stimmungskanone engagiert wurde. Gegen 18 Uhr wird es dann auf der Schlossdomäne etwas ruhiger, um ab 19 Uhr in der Museumsscheune noch einmal richtig "aufzudrehen". Dann nämlich steigt die große Scheunenparty mit DJ Fabian.

Das Scheunenfest wurde 2012 aus der Taufe gehoben und ist seinerzeit aus dem Tag der Regionen hervorgegangen. Die Idee dazu stamm nicht zufällig von den Mitgliedern der "Schranke". "In der Museumsscheune sind wir", so erinnert sich Wolfgang Buschner, " im Gegensatz zur Freilichtbühne nun stets auf der wetterfesten Seite." Hat die Schranke noch vor zwei Jahren das Fest allein geschultert, so fand im vergangenen Jahr erstmals das Mieterfest und das Stadtfest, das wegen des Hochwassers verschoben werden musste, unter dem Dach des Scheunenfestes statt und wurde jeweils glänzend angenommen.