Eine Kolonne aus etwa 300 Leuten und 18 Einsatzfahrzeugen hat sich am Sonnabend unter Blasmusik und Sirenengeheul durch Meitzendorf geschlängelt. Angekommen am Festplatz feierten Kameraden, Einwohner und Gäste den 150. Geburtstag der Feuerwehr.

Meitzendorf l Nach dem Fahnenappell am vergangenen Donnerstag folgte am Sonnabend der zweite Festtag zum 150-jährigen Bestehen der Meitzendorfer Feuerwehr. Ein Festumzug aus etwa 300 Teilnehmern, gefolgt von insgesamt 18 alten und neuen Einsatzfahrzeugen, schlängelte sich am Nachmittag durch die Ortschaft. Einige Schaulustige versammelten sich am Straßenrand, die meisten Meitzendorfer jedoch warteten direkt auf dem Festplatz auf ihre Kameraden.

Dort angekommen gab Mirko Gericke, stellvertretender Ortswehrleiter, in seiner Rede einen kurzen Überblick über die geschichtliche Entwicklung seit der Gründung der Wehr im Jahr 1864 sowie über die technische Ausstattung der Brandhüter. Erst vor zwei Monaten wurde den Kameraden ein Löschfahrzeug aus Ebendorf überstellt. "Somit wird der einsatztaktische Wert der Feuerwehr weiter gesteigert", sagte Gericke. Am Umzug und an der Festveranstaltung nahm neben den Bürgermeistern der Gemeinde unter anderem auch Innenminister Holger Stahlknecht teil. Er überreichte zum Jubiläum eine Urkunde. Barlebens Gemeindechef Franz-Ulrich Keindorff übergab anschließend Beförderungsurkunden an einzelne Kameraden.

Nach dem offiziellen Teil hatten die Besucher Gelegenheit, sich Feuerwehrtechnik anzuschauen, Löschübungen zu verfolgen und sich bei Geschicklichkeitsspielen zu testen. Besonderen Unterhaltungs- und Lernwert bot die Einsatzübung Küchenbrand. Am Abend wartete im Dorfgemeinschaftshaus ein Bühnenprogramm von den ortsansässigen Vereinen. Danach wurde bis in die Nacht getanzt.

   

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