Das Klutturmfest hat schon seit Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Gemeinde Rogätz. Am Sonnabend luden die Heimat- und Kultur- freunde bereits zur zwölften Auflage des Festes am Fuße des Rogätzer Wahrzeichens ein.

Rogätz l Der Klutturm gibt dem Fest nicht nur seinen Namen. Er stand auch in diesem Jahr wieder im Mittelpunkt. "Viele Besucher haben sich die Ausstellungen im Turm angeschaut, viele sind auch bis zur Aussichtsplattform hinauf- gestiegen und haben den herrlichen Rundblick genosen", so Margitta Häusler, Vorsitzende der Heimat- und Kulturfreunde. Besonders die letztmalig gezeigte Ausstellung "...ich seh schon zu, dass ich gut durchkomme", die an Rogätzer im Ersten Weltkrieg erinnert, war gut besucht. Auch die dazu aufgelegte Dokumentation wurde von vielen Besuchern gern mitgenommen.

Viel Applaus gab es für das Programm der Rogätzer Grundschüler und für den ersten öffentlichen Auftritt der Linedance-Gruppe. Für stimmungsvolle Unterhaltung mit original böhmischer Blas- musik sorgten die Musiker von "Doubravanka". Kaffee und Kuchen, den Vereinsmitglieder gebacken hatten, aber auch Grillwürste waren gefragt. Wilfried Körtge bediente den nagelneuen Komfort-Grill, den Rogätzer Gewerbetreibende, das Kaliwerk Zielitz und die Jagdgenossenschaft Rogätz den Heimat- und Kulturfreunden finanziert hatten. Unter die Besucher des Klutturmfestes hatten sich auch Blütenkönigin Denice I. und ihre Justitia gemischt. Kinder freuten sich besonders über das historische Karusell, die Hüpfburg und das angebotene Ponyreiten. Und so mancher Besucher ergatterte ein Schnäppchen vom Trödelmarkt.

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