Von Karl-Heinz Klappoth

Gutenswegen l "Unter dem Strich haben wir bei diesen unwirklichen Bedingungen doch einiges bewegt", zeigt sich Carola Wolff, Organisatorin des Freiwilligentages in der Niederen Börde, nach getaner Arbeit recht zufrieden und belegt es mit Zahlen. Insgesamt 45 Gutensweger packten am vergangenen Sonnabend trotz des verregneten Vormittags mit zu, dabei bekamen sie tatkräftige Unterstützung von 15 Mädchen und Jungen der Kinder- und Jugendfeuerwehr.

"Die Reparaturen beispielsweise im Gerätehaus waren längst überfällig", fasst Carola Wolff die einzelnen Projekte zusammen. Richtig etwas bewegt haben die 25 Sportler, die die Hecken auf dem Sportplatz stutzten, gemeinsam mit dem Nachwuchs das Laub zusammenharkten, außerdem die Tore und Werbeflächen wieder instand setzten. Der Heizungsraum im Sportlerheim wurde im Zuge der Arbeiten gleich mit entrümpelt. Kultur spielte am Sonnabend übrigens auch eine Rolle. So bereiteten die Mitglieder der Kinderfeuerwehr ihr Programm für das Oktoberfest der Vereine am kommenden Wochenende vor. Als am Nachmittag alle bei einer Dankeschön-Veranstaltung im Gerätehaus Gutenswegen zusammen kamen, musste Carola Wolff auch einräumen, dass nicht alle Träume reiften. So war auch angedacht, dass der Dorfteich, der in der Vergangenheit ein Platz der Ruhe und Erholung war, unbedingt entschlammt werden müsste. Auch wenn das Projekt nicht genehmigt wurde, ging man in Gutenswegen dennoch mit der Zuversicht auseinander, dass es eine Neuauflage des Freiwilligentages geben muss.

Auch in Meseberg kamen einige Unentwegte zusammen. Benjamin Oeltze, Vorsitzender des Anglervereins, fand, dass man ihr Projekt, das da lautete "Klar Schiff am Wasser" hätte umtaufen müssen "Nicht am, sondern im Wasser, denn es regnete in Strömen", so der Vorsitzende.

Trotzdem haben die Petrijünger den Abfall rund um das Baggerloch in Meseberg eingesammelt. Danach unzählige Flaschen, Dosen und noch mehr Plastik entsorgt.

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