Wolmirstedt l Die Farsleber Straße in Mose wird erneuert. In der Ortslage Mose ist sie komplett gesperrt, von Farsleben aus jedoch bis zur Baustelle befahrbar. Damit sind die Gewerbetreibenden über Farsleben zu erreichen. "Das ist leider sehr unzureichend ausgeschildert", sagt Nana Ponto, die den anliegenden Landmarkt betreibt, "seit Beginn der Bauarbeiten hat der Kundenstrom kolossal nachgelassen."

In Farsleben steht ein Sackgassen-Schild. "Viele denken, dass sie gar nicht bis zu uns fahren können und kehren gleich wieder um", sagt Nana Ponto, "von der B189 aus ist auch nichts angezeigt." Die Geschäftsfrau wünscht sich, dass ein Schild aufgestellt werde, dass anzeigt, dass die Betriebe erreichbar sind.

Für die Beschilderung ist der Landkreis Börde zuständig. "Wir würden es dulden, wenn die Betriebe selbst Schilder aufstellen", sagt Friedbert Kloß, Sachbearbeiter für Verkehrsorganisation. Der Landkreis selbst könne keine Werbung für die Gewerbetreibenden machen.

Die Straßensperrung dauert noch bis zum Mai kommenden Jahres. Dann sollen Fahrbahn und Gehweg neu sein sowie das Regenwasser in die Kanalisation abgeleitet werden, das bisher noch auf die Grundstücke fließt.

Daran arbeitet bereits der Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband (WWAZ). Neben dem Schmutz- und Regenwasserkanal samt der Hausanschlüsse wird auch die Trinkwasserhauptleitung erneuert.

Sind die unterirdischen Arbeiten fertiggestellt, baut der Landkreis die Fahrbahn auf einer Länge von 609 Metern grundhaft neu aus. Für den südlich der Fahrbahn gelegenen Gehweg und die Grundstückszufahrten ist die Stadt Wolmirstedt zuständig. Der Gehweg wird auf einer Länge von 528 Metern ausgebaut und die Zufahrten zu den Grundstücken werden an die Breite der Toreinfahrten angepasst.

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme belaufen sich auf rund 180000 Euro.