Wellen l Zwar ist der neue Spielplatz an der Kleinen Straße in Wellen erst in groben Zügen zu erkennen, aber die ersten Kinder nutzen die Fläche nach Feierabend der Bauleute bereits zum Spielen. "Welche Spielgeräte kommen hier hin", fragt ein kleines Mädchen neugierig den Ortsbürgermeister Michael Zentel. "Lasst euch überraschen", antwortet er, ohne zuviel zu verraten.

Zunächst ist er froh, dass mit dem Bau eines der Hauptziele in der Investitionsliste von Wellen umgesetzt werden kann. "Es war langersehnt", unterstreicht Michael Zentel. Es ist die Variante, für die sich der Ortschaftsrat entschieden hatte, für die nun auch die Fördermittel fließen. Und auch einige Eltern stimmen zu, dass für den neuen Kinderspielplatz ein guter Platz mitten im Dorf gefunden worden sei. Die Gemeinde habe dafür, wie der Ortsbürgermeister sagt, zuvor die Fläche gekauft. "Ich möchte auch im Namen des Ortschaftsrates danken, dass der Gemeinderat dem zugunsten der Wellener Kinder zugestimmt hat", fügt Michael Zentel hinzu.

Auf dem neuen Spielplatz sollen, so Zentel, mehrere verschiedene Spielgeräte aufgestellt werden und auch ein großer Sandkasten zum Spielen einladen. Dort, wo derzeit vor allem viel Beton zu sehen ist, sollen sich nach Fertigstellung Sand- und Rasenflächen abwechseln. Zum Schutz soll ringsherum eine Hecke angepflanzt werden. Die Planung sieht es vor, dass die Baumaßnahme bereits im Oktober abgeschlossen wird. "Der Rasen braucht dann sicher noch etwas Zeit, um zu gedeihen", erklärt der Ortsbürgermeister.

Lange Zeit hat in Wellen nach Michael Zentels Aussage ein Spielplatz gefehlt. Die Spielgeräte in der Lentjes-Siedlung sind abgebaut worden, nachdem sie verschlissen waren.

So wie es jetzt aber beim Spielplatz vorangeht, sieht es auch im allgemeinen Baugeschehen in Wellen aus. So ist die Vermarktung des Baugebietes "Am Burgende" wieder vorangekommen, mehrere Grundstücke werden derzeit bebaut. Im Ortskern sind zudem einige Lückenbebauungen vorgenommen worden. "Schön, dass so wieder einige Brachflächen verschwinden", sagt der Ortsbürgermeister mit dem Verweis, dass noch einige Grundstücke auf Bauherren warten.