Zum 31. Dezember endet der Vertrag mit der Volkssolidarität als Betreiber der Begegnungsstätte in Barleben. Der Verein Mehrgenerationenzentrum möchte sich als Nachfolger bewerben und das geplante Zentrum dort einrichten.

Barleben l Die Vorstandsmitglieder des Vereins Mehrgenerationenzentrum (MGZ) haben beschlossen, sich um den Posten als künftiger Betreiber der Begegnungsstätte in Barleben zu bewerben. "Wir erstellen gerade einen Businessplan", informierte Wolfgang Buschner, Vorsitzender des Vereins.

Der Wunsch sei es, in den Räumlichkeiten im Breiteweg 147 ab dem kommenden Jahr das lange geplante Mehrgenerationenzentrum einzurichten. Die Idee: "Unter dem Dach des MGZ könnte die Volkssolidarität Angebote für Senioren bereithalten, der Liba-Verein für Familien und der Verein `Insel für Alternativen` für Jugendliche", erklärt Wolfgang Buschner seine Vorstellung. Der Verein MGZ würde in diesem Falle als Träger der geplanten Einrichtung fungieren. Spruchreif sei aber noch nichts. Nächste Woche wolle Wolfgang Buschner mit dem Liba-Verein über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen.

"Es geht darum, Kräfte zu bündeln und die Räumlichkeiten zu nutzen und auszulasten", erläutert er. Jetziger Betreiber der Begegnungsstätte ist die Volkssolidarität, die dort regelmäßige Angebote für ältere Bürger bereithält - vom Seniorensport, über eine Tanzgruppe bis hin zur Diabetiker-Selbsthilfegruppe. Ausgelastet seien die Räume jedoch nicht.

Der Vertrag der Volkssolidarität zur Nutzung der Gemeinderäume läuft zum Jahresende aus.