Der Eingangsbereich des Rathauses der Gemeinde Hohe Börde in Irxleben wird derzeit behindertengerecht umgebaut. Ein Argument für die Entscheidung war der demografische Wandel.

Irxleben l Das Brummen von Baumaschinen gehört mittlerweile zum Alltag im Rathaus der Gemeinde Hohe Börde dazu. Beschäftigte und Besucher werden durch die Tiefgarage zu den Büros im Mehrgeschosser in der Bördestraße geleitet, denn im Eingangsbereich des Hauses haben derzeit die Bauarbeiter das Sagen. Staubwände sorgen dafür, dass der Staub, den die Abrissarbeiten ver- ursachen, nicht bis in die oberen Etagen dringt.

Trotz einer sehr hohen Bausumme ist die Entscheidung gefallen, den Eingangsbereich behindertengerecht umzubauen. Mussten Rollstuhlfahrer bisher immer den Weg durch die Tiefgarage wählen, so soll das bis Weihnachten dieses Jahres Geschichte sein. Sie sollen dann wie jeder andere Besucher des Rathauses bequem in jedes Zimmer kommen. Um das zu gewährleisten, soll ein Treppenlift im Rathausfoyer eingebaut werden. Die Stolperstufe an der Rathauspforte wird zurückgebaut. Zudem wird der Treppenbereich mit Fußboden komplett erneuert. Deckensegel sollen die Akustik verbessern und eine dezentere Beleuchtung ist ebenfalls geplant. Die behindertengerechte Toilette soll in den sich rechts an das Foyer anschließenden Flur integriert werden.

Aus brandschutztechnischen Gründen wird das bisher in das Foyer hineinragende Pförtnerhäuschen zurückgesetzt und verläuft zukünftig bündig mit der Seitenwand. Ein Vorbau im äußeren Eingangsbereich soll künftig dafür sorgen, dass die Rathausgäste hier nicht mehr im Regen stehen müssen.

Nicht zuletzt reagieren die Verwaltung und der Gemeinde- rat mit der Entscheidung für die Bauarbeiten auch auf den demografischen Wandel. Es ist absehbar, dass die Bevölkerung, die auch das Rathaus nutzt, immer älter wird. Hindernisse sollen somit abgebaut werden.