Das Gebäude der Burgstaller Grundschule befindet sich in unmittelbarer Nähe des Waldes. Da hatten es die Schüler nicht weit, um zu den einzelnen Stationen der traditionellen Waldjugendspiele zu kommen.

Burgstall l Kinderlachen klingt durch den Burgstaller Forst. Mitarbeiter des Betreuungsforstamtes Letzlingen bieten bei den diesjährigen Waldjugendspielen wieder sechs verschiedene Stationen an. "Hier können die Mädchen und Jungen aus der Grundschule Burgstall ihr Wissen über den Wald testen und auch erweitern", betont Revierförsterin Simone Bruckert. Sie leitet die Station "Bäume".

Blätter und Früchte sind einander zuzuordnen

Auf einem Tisch mitten im Wald liegen die Zweige verschiedener Bäume. Daneben sind die Früchte - Kastanien, Eicheln oder Bucheckern - zu sehen. "Die Kinder sollen diese den einzelnen Blättern zuordnen können", so die Försterin. Gefragt wird auch nach weiteren Arten der in der Region heimischen Laub- und Nadelbäume.

Revierförster Holger Peine betreut die Tast- und Fühlbox. Hier sollen die Schüler nur durch Tasten und Fühlen erkennen, ob es sich beispielsweise um einen Kiefern- oder einen Fichtenzapfen handelt. Ein Aha-Erlebnis gibt es an der Station "Tiere/Jagd". Peter Denecke hat einige Tierpräparate mitgebracht, darunter einen Fuchs, einen Waschbär und einen Dachs. Staunen bei den Kindern über die lebensecht wirkenden Waldbewohnern.

Auch an der Station "Waldvögel" bei Gerd Matzke scheinen die gezeigten Präparate gleich wegfliegen zu wollen. Der Revierförster erläutert den Kindern, wovon sich die fliegenden Waldbewohner ernähren, wann sie brüten und ob ihre Arten geschützt sind.

Bei Erich Karius lernen die Schüler die verschiedenen Arten von Arbeitsgeräten der Waldarbeiter kennen. Da sind unter anderem ein Freischneider, eine Motorsäge oder auch die herkömmliche Axt zu sehen. Besonders viel Spaß haben die Burgstaller Grundschüler an der Station "Fitness". Bei Knut Peters erwartet sie ein kleiner Hindernisparcours, der ausschließlich aus Holzstämmen hergerichtet wurde. Nach dem Passieren der Hindernisstrecke war noch Konzentration beim abschließenden Zielwerfen mit Kastanien gefragt.

Frische Luft macht bekanntlich hungrig. Und so freuten sich Kinder, Lehrerinnen und Forstmitarbeiter gleicher- maßen auf den geselligen Abschluss an einem Lagerfeuer. Vorbereitet waren Würstchen und Spieße für Stockbrot, so dass die Kinder sich am Feuer ihr Mittagessen selbst zubereiten konnten.

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