Am morgigen Mittwoch wird das A14-Teilstück bei Colbitz für den Verkehr freigegeben. Feuerwehrleute aus den Wehren Colbitz, Dolle, Lindhorst, Schricke und Zielitz machten sich bei mehreren Vorortterminen mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut.

Colbitz l Die Colbitzer Einwohner atmen auf. Ab Mittwoch dürfte das Heidedorf deutlich vom nervigen Transitverkehr entlastet werden. Das 5,65 Kilometer lange Autobahnteilstück, das in fast dreijähriger Bauzeit errichtet wurde, fungiert dann wie eine Ortsumgehung.

Doch das schnelle Fahren auf Autobahnen hat auch seine Kehrseiten. "Wir müssen damit rechnen, dass sich auf der neuen Autobahn Verkehrsunfälle ereignen", macht der Colbitzer Wehrleiter Bastian Sölter deutlich, "dann heißt es, zu technischen Hilfeleistungen oder zur Rettung von Menschenleben auszurücken."

Um sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen, unternahmen Kameraden der Feuerwehren aus Colbitz, Dolle, Lindhorst, Zielitz und Schricke am Donnerstag, Freitag und Sonntag Befahrungen auf der neuen Autobahn. "Wir richteten dabei das Augenmerk besonders auf die möglichen Zufahrten, die Wasserentnahmestellen und einige Besonderheiten", informierte der Colbitzer Wehrleiter.

Die Feuerwehrleute wollen sich in den nächsten Wochen bei der Aus- und Weiterbildung auf die neue Situation einstellen. "Außerdem soll noch die Ausrüstung mit spezieller Technik ergänzt werden", kündigte Sölter an.

Für die Colbitzer Feuerwehrleute waren die Befahrungen allerdings nicht die einzigen Termine in den vergangenen Tagen. So wurden am Freitag die Kinder der Grundschule Colbitz mit einem Feueralarm in die Ferien geschickt. "Dabei handelte es sich allerdings nur um die halbjährliche Evakuierungsübung, bei der die Kameraden der Feuerwehr Colbitz immer unterstützen", klärte Sölter auf.

Am Sonnabend hatten Feuerwehr und Feuerwehrverein Colbitz zu einem Kameradschaftsabend eingeladen. Das Organisatorenteam um Mandy Hillert, Monika Lemke, Heiko Stachowiak und Silvio Hillert sorgte für einen tollen Abend mit Musik, Büfett und kultureller Umrahmung durch das OK-Live-Ensemble.