Mit der Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" soll Kindern, denen es nicht so gut geht, eine Freude bereitet werden. Ab sofort können in der Katharinenkirche oder bei Anke Zenker wieder buntbeklebte Geschenkpäckchen abgegeben werden.

Wolmirstedt l Die Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" soll in diesem Jahr Kindern in Bulgarien, Georgien, Moldau, Polen, Rumänien, der Slowakei und Weißrussland zugute kommen. Wer Kindern dieser Länder eine Freude bereiten möchte, kann ab sofort Päckchen packen. Dafür werden Schuhkartons bunt beklebt und liebevoll gefüllt. Gern gesehen werden Kleidungsstücke wie Mütze, Schal, Handschuhe oder Pullover, Süßigkeiten wie Vollmilchschokolade oder Bonbons, Schulsachen wie Hefte oder Buntstifte, Hygieneartikel wie Zahnbürste oder Handcreme und auch Spielzeug, wie Mundharmonika oder Malbücher.

Wer so einen Karton packt, sollte es entweder für ein Mädchen oder für einen Jungen packen und auch das Alter des zu beschenkenden Kindes im Blick haben. Die Altersspannen sind mit zwei bis vier Jahren, fünf bis neun Jahren und zehn bis 14 Jahren festgelegt. Damit beim Verschenken nichts schief geht, werden Alter und Geschlecht auf einem Etikett angegeben.

Weihnachten im Schuhkarton ist die deutschsprachige Variante der weltweiten Aktion "Operation Christmas Child". Über diese Aktion wurden im Jahr 2013 fast zehn Millionen Kinder in etwa 100 Ländern der Welt beschenkt.

Aus Wolmirstedt wurden im vergangenen Jahr über 300 Pakete beigesteuert. Mitorganisatorin Anke Zenker würde sich freuen, wenn es in diesem Jahr noch viel mehr werden. Die Krankenschwester ist selbst dreifache Mutter und nimmt seit Jahren die buntbeklebten Schuhkartons in ihrem Privathaus entgegen. Anschließend werden sie nach Haldensleben gebracht. Dort wird der Inhalt noch einmal kontrolliert, denn die Freude der Kinder soll ungetrübt sein. Angsteinflößendes wie Kriegsspielzeug sollte auf keinen Fall in die Kartons gepackt werden, auch nichts Zerbrechliches oder Flüssiges und auch keine gebrauchte Bekleidung.

Die Beschränkungen sind dem Respekt vor der Glaubwürdigkeit der zu verteilenden Kirchengemeinden und auch den Zollbestimmungen der Empfängerländer geschuldet.

Wer mehr wissen möchte, kann sich auf den ausliegenden Flyern informieren. Kartons können entweder vormittags in der Katharinenkirche oder bei Anke Zenker in Wolmirstedt, Genossenschaftsweg 5, abgegeben werden.