Einsatzverstärkung hat die Feuerwehr der Gemeinde Hohe Börde bekommen. 16 Frauen und Männer haben ihre Grundausbildung erfolgreich bestanden.

HoheBörde l Jetzt haben es 16 angehende Feuerwehrmänner und -frauen aus der Hohen Börde im Alter zwischen 16 und 48 Jahren schwarz auf weiß: Ihren Grundlehrgang, die sogenannte Truppmannausbildung Teil 1, haben sie bestanden. Acht Wochen Büffeln in Theorie und Praxis haben sich ausgezahlt. Mancher engagierte sich auch über die geplanten 70 Stunden hinaus, um den Lehrstoff zu verinnerlichen.

Insgesamt hatten die Ausbilder den Grundlehrgang auf ein hohes Niveau gebracht. "Das kommt den Kameraden aber bei der weiteren Ausbildung zugute", erklärte Volker Kramer als einer der Ausbilder. Bevor der Lehrgang begann, hatte eine Arbeitsgruppe die Lehrgangsunterlagen entsprechend der Richtlinien komplett überarbeitet. Dicke Ordner mit Arbeitsblättern leiteten die Teilnehmer durch den Lehrgang bis hin zur Prüfung.

Hier waren zunächst 55 theoretische Fragen zu beantworten, ehe es an die Praxis ging. Um möglichst viele Punkte zu bekommen, mussten die Feuerwehrneulinge beweisen, dass sie mehrere Knoten fehlerfrei beherrschen und sich in der Gerätekunde auskennen. So mussten sie beispielsweise die Namen und den Verwendungszweck von einem Verteiler, einem Standrohr oder einem Druckbegrenzungsvertil nennen und deren Handhabung beherrschen. Teamfähigkeit und der richtige Umgang mit der Technik waren bei der Übung "Einheiten im Löscheinsatz" oberstes Gebot.

Auch wenn die Prüfer besonders beim simulierten Löscheinsatz noch einiges kritisierten, so können die Frauen und Männer künftig daran arbeiten. Dass sie ihre Ausbildung bei der Feuerwehr in Zukunft fortsetzen werden, ist für die 16 Teilnehmer klar. Ein Sprechfunkerlehrgang wird im November beginnen und eine Atemschutzausbildung ist in Vorbereitung. Damit erlangen sie weitere Voraussetzungen für den Truppführerlehrgang.

"Das war einer der besten Lehrgänge in den vergangenen Jahren", waren sich die Ausbilder aus den unterschiedlichen Ortswehren einig. Und ihre "Schüler" gaben das Lob gleich zurück. Sie dankten für die Mühe und für die Zeit, die die Ausbilder für die Lehrgänge geopfert haben.

Dass die Ausbildung nach dem Rotationsprinzip an mehreren Feuerwehrstandorten in der Hohen Börde durchgeführt wurde, kam bei den Teilnehmern ebenso gut an. So ergab sich die Möglichkeit, nicht nur die Technik der Ortswehren kennenzulernen, sondern auch die Kameraden, die später gemeinsam an der Einsatzstelle arbeiten. Ab sofort können die frisch ausgebildeten Feuerwehrleute mit ausrücken, wenn die Sirene geht.