Steigendes Fieber, schwächelndes Immunsystem - dem Patienten Altstadtfest geht es nicht gut. Die Diagnose ist noch recht leicht. Aber wie kann der Behandlungsplan aussehen? Weiter Steuergelder einflößen, bis der Infusionsbeutel alle ist? Hoffen und warten auf weitere Spenderorgane? Das Abschlusskonzert auf der Marktbühne am Festsonntag ist ja schon eine Sponsorenniere, die Physiotherapie durch Khepera hat auch angeschlagen. Doch um die Konstitution des Patienten ist es weiter schlecht bestellt. Das Virus Kostensteigerung schwächt weiter den Organismus. Die homöopathische Pille Lotterie schmeckt zwar nicht nach Medizin, will aber auch nicht so recht wirken. Sollte die Stadt etwa doch wieder zur öffentlichen Blutspende per Eintritt rufen?

Eine einfache Diät wird das Leiden nicht lindern können. Das könnte den Zustand sogar noch verschlimmern. Wie also ist dem Übel beizukommen? Eines ist klar: Der Patient muss gerettet werden. Das zeigt die Zuneigung der vielen Besucher. Dafür bedarf es der interdisziplinären Hilfe. Viele müssen wirken, damit sich der Gesundheitszustand bessert. Wie kann es also mit dem Altstadtfest weitergehen?

Was ist Ihre Diagnose? Was ist zu tun? Doch wieder Eintritt? Schreiben Sie uns Ihre Meinung per E-Mail an redaktion.haldensleben@volksstimme.de oder per Post an Volksstimme Haldensleben, Magdeburger Straße 10, 39340 Haldensleben, Stichwort Altstadtfest.