Insgesamt 157 ihrer schönsten Tiere haben die Mitglieder des Geflügelzuchtvereins "Wolmirstedt und Umgebung vom Jahre 1909" bei der 23. Ohretalschau gezeigt. Für zwei Tauben vergaben die Preisrichter die Bestnote "vorzüglich".

Wolmirstedt l Leises und lauteres Gurren, Schnattern und Zischen war am Wochenende in der "Glucke", dem Vereinsheim der Geflügelzüchter aus Wolmirstedt und Umgebung, zu hören. 157 ihrer nach dem jeweiligen Rassestandard hübschesten Tiere stellten die Vereinsmitglieder an beiden Tagen aus.

Bestaunen konnten die Besucher 8 Gänse, 17 Großhühner, 49 Zwerghühner und 91Tauben. Nicht direkt Teil der Ausstellung, aber als Gäste zu "Besuch" waren auch zwei Hawaiigänse sowie vier Rebhühner aus dem Besitz von Bürgermeister Martin Stichnoth, der als Schirmherr der Veranstaltung fungierte und drei Pokale sponserte. Zur Eröffnung der Ohretalschau am Sonnabend kam auch Jürgen Zimmermann, Kreisverbandsvorsitzender der Rassegeflügelzüchter.

Bereits einige Tage vor Schau wurden die 157 Federtiere von drei Preisrichtern bewertet - unter anderem danach, wie ihr Gefieder aussieht, die Form ihres Kopfes, ihre Farbe und ihr Schnabel.

"Bei den Ausstellungen geht es darum, dass sozusagen die `Ernte` des Jahres eingefahren wird", erklärt Heinz Fischer, Vorsitzender des Geflügelzuchtvereins Wolmirstedt und Umgebung vom Jahre 1909. "Im Frühjahr werden die Jungtiere ausgebrütet und im Herbst ausgestellt. In diesem Rahmen wird ihre Qualität auf Herz und Nieren geprüft. Das ist ein immer wiederkehrender Kreislauf", fügt er hinzu.

Die Züchter, erläutert Heinz Fischer weiter, würden sich bereits jetzt Gedanken über mögliche Verpaarungen für die nächste Geflügelgeneration machen. "Das Ziel ist es, die Qualität zu verbessern, um dem Rassestandard immer näher zu kommen." Die Besucher hatten während der Ausstellung auch die Möglichkeit, einige der Tiere zu erwerben.

Zwei Tauben der 23. Ohretalschau sind ihrem Rassestandard sehr nahe gekommen. Mit einem seiner schwarzen Mährischen Strasser erreichte Heinz Fischer 97 von 100 maximalen Punkten und verdiente sich für sein Zuchttier die Bestnote "vorzüglich". Gleiches schaffte Wolfgang Meyer mit einem seiner Wiener Tümmler. Für insgesamt vier weitere Tiere vergaben die Preisrichter die Note "hervorragend" (siehe Infokasten).

Bilder