Jugendliche aus der Verbandsgemeinde Elbe-Heide gestalteten bei einem Graffiti-Workshop die Zielitzer Skateranlage. Die Gemeinde Zielitz unterstützte und finanzierte das Projekt.

Zielitz l Die Skateranlage in Zielitz wird sehr gern von Jugendlichen genutzt, sah aber lange Zeit nicht sehr attraktiv aus. "So entstand die Idee zu diesem Projekt. Warum soll denn immer alles von anderen gemacht werden? In unseren Jugendlichen steckt so viel Kreativität und Können. Deshalb und gerade darum sollten es die Jugendliche allein umsetzen. Die Erfahrung zeigt, dass Dinge die allein gestaltet werden, meist mehr und länger geschätzt und weniger zerstört werden", sagt Elbe-Heide-Jugendkoordinatorin Sandra Kirchmann.

Unter dem Titel "Verschönern statt Beschmieren!" rief sie das Projekt ins Leben. Als Referent konnte Graffiti-Künstler Michael Braune aus Stendal gewonnen werden. Die Gemeinde Zielitz unterstützte finanziell.

"Wir wollten den Jugendlichen zeigen, wie man durch die Graffiti-Kunst etwas verschönern kann, was Graffiti ist, wie man es einsetzen kann und wie tolle Kunstwerke entstehen", so die Jugendkoordinatorin. Die Teilnehmer erfuhren bei diesem Workshop auch etwas über die Historie von Graffiti und dass das eine erlernbare Kunstform ist.

Am ersten Workshop-Tag entwarfen die Jugendlichen ihre eigenen Logos, die auch gleich praktisch umgesetzt wurden. Nach und nach entstanden kleine Kunstwerke. Mittlerweile erstrahlt die Skateranlage in Zielitz in farbenfrohen Motiven.

Voller Stolz blickten die teilnehmenden Jugendlichen auf ihre Kunstwerke. Sie konnten kaum glauben, dass so was in solch kurzer Zeit entstehen kann.

"Vielen Dank an die Gemeinde Zielitz, die dieses Projekt erst möglich gemacht hat. Unterstützung erhielt ich dabei vom Gemeinderatsmitglied Jonas Samsel (SPD) und von Bürgermeisters Dyrk Ruffer (CDU). Jonas Samsel, jüngster Gemeinderat in Zielitz, möchte sich intensiv für die Jugend in der Gemeinde einsetzen. Gemeinsam mit mir möchte er auch zukünftig diese Art von Projekten umsetzten und weitere innovative Projekte anbieten", betont Sandra Kirchmann. Sie sieht den Graffiti-Workshop als einen Startschuss für mehr Jugendarbeit in Zielitz.