Vorschläge für höhere Steuern
Hundesteuer
1. Hund: alt: 36 Euro / Jahr, neu: 60 Euro
2. Hund: alt: 48 Euro, neu: 90 Euro
3. Hund: alt: 72 Euro, neu: 120 Euro
- für gefährliche Hunde: alt: jeweils das Fünffache, neu: das Zehnfache
Grundsteuer A
alt: 300 v.H., neu: 350 v.H.
Grundsteuer B
alt: 375 v.H., neu: 400 v.H.
Der Gemeinderat muss noch zustimmen.

Niedere Börde l In der Hoffnung auf Mehreinnahmen von insgesamt etwa 83400 Euro im Jahr beschäftigen sich die Verantwortlichen in der Niederen Börde im Rahmen der Haushaltskonsolidierung mit dem Thema, die Hundesteuer sowie die Grundsteuern zu erhöhen. Auf seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag hat der Hauptausschuss nach kurzer Beratung einstimmig beschlossen, entsprechende Vorschläge der Verwaltung als Empfehlung an den Gemeinderat weiterzuleiten.

Stimmen dessen Mitglieder mehrheitlich dafür, müssen Hundehalter ab Januar insgesamt 60 anstatt bisher 36 Euro pro Jahr an Steuern für ihren ersten Vierbeiner zahlen. Für den zweiten Hund würden sich die Abgaben sogar mehr als verdoppeln (siehe Infokasten). Auch Besitzer land- und forstwirtschaftlicher Flächen sowie Eigentümer bebauter oder bebaubarer Grundstücke sowie von Gebäuden müssten bei positivem Beschluss ab 2015 tiefer in die Tasche greifen.

"Die Erhöhung der Grundsteuer A soll vorgezogen werden." - Finanzverwaltung

Wie der Beschlussvorlage der Verwaltung zu entnehmen ist, war die Erhöhung der Grundsteuer A nach einem Beschluss vom Juni dieses Jahres eigentlich erst ab 2016 angedacht. "Da einerseits die Einnahmen/ Landeszuweisungen im Jahr 2015 geringer ausfallen, als bei der Aufstellung des Konsolidierungskonzeptes ermittelt wurde und andererseits von einer Erhöhung der Kreisumlage auszugehen ist, soll die Erhöhung der Grundsteuer A zum 1. Januar 2015 vorgezogen werden", heißt es in der Vorlage der Finanzverwaltung.

Die Mitglieder des Gemeinderates treffen sich das nächste Mal am 18. November. Die Sitzung findet in der Aula der Grundschule in Dahlenwarsleben statt. Der Beginn ist um 19 Uhr.