Barleben l Der Verein Mehrgenerationenzentrum hat in Barleben seine erste Kinderkleiderbörse veranstaltet. Jeanette Dannert hatte angeregt, auch in Barleben eine solche Börse zu installieren und fand unter ihren Vereinskollegen schnell Verbündete, die dafür sorgten, dass am Sonnabend von 14 bis 18 Uhr in der Begegnungsstätte erstmals gut erhaltene Kinderkleidung gehandelt wurde.

"Ich bin sehr froh, dass wir das auf den Weg gebracht haben, schließlich geht es darum, dass das MGZ Angebote für alle Generationen macht", sagte Vereinsvorsitzender Wolfgang Buschner. Am Abend vorher hatten die Vereinsmitglieder Rita Linke, Thomas Pfeffer, Rüdiger Schneider und die beiden zusätzlichen Helfer, Sima Engel und Marlies Müller, die Sachen der 13 angemeldeten Anbieter entgegengenommen, ausgepreist und auf den langen Tischen verteilt.

"Wir haben sehr darauf geachtet, dass alles sauber und ordentlich ist. Schließlich wollen wir uns nicht blamieren", betonte Rita Linke. Mit Spannung wurden dann die ersten Interessenten erwartet. Und die ließen nicht lange auf sich warten, kamen nicht nur aus Barleben, sondern auch aus Magdeburg und der Niederen Börde. Unter den Besuchern waren hauptsächlich junge Familien, aber auch werdende Mütter oder Omas.

Bis 18 Uhr schauten rund 100 Interessenten vorbei. "Auch wenn nicht jeder etwas gekauft hat, war unsere erste Börde ein voller Erfolg und wir wissen nun, was verbessert werden muss. Die Organisation sollte auf jeden Fall effektiviert werden", sagte Rita Linke. Solche Börsen könnten nun auch in Barleben zur Tradition werden. "Das wäre gut. Ich hatte mich schon gewundert, dass es hier so etwas nicht gibt", sagte Sarah Meißner. Die junge Mutter von zwei Kindern wohnt noch nicht lange in Barleben. In ihrem früheren Wohnort Waren an der Müritz habe sie selbst bei Kleiderbörsen mitgemacht. "Das war aber wie ein Flohmarkt organisiert, jeder musste seine Sachen selbst anbieten, bekam lediglich den Platz gestellt. Das ist hier viel besser." Sie würde das nächste Mal auf jeden Fall wiedergekommen. Und ihr Hinweis, eine Spielzeug-Ecke für die Kinder einzurichten sowie Kaffee und Kuchen anzubieten, wurde von den Vereinsmitgliedern dankbar angenommen.

"Man kann auf jeden Fall noch etwas verbessern, aber wir sind auf dem richtigen Weg", resümierte Rita Linke. Als nach vier Stunden die Tür geschlossen wurde, hatten sie und die anderen Helfer noch alle Hände voll zu tun, die übrig gebliebenen Sachen wieder in die Kartons zu räumen und die Abrechnung zu machen.