Barleben l Die Barleber Regionalbereichsbeamten Judith Heidmann-Oelke und Wolfgang Friedrich haben ihr Büro in der Ernst-Thälmann-Straße 22 offiziell bezogen. Zur Übergabe begrüßte die Beamten neben dem Bürgermeister der Gemeinde Barleben, Franz-Ulrich Keindorff (FDP), und Polizeipräsident Andreas Schomaker, auch Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU).

Allerdings werden die beiden Polizisten erst ab dem 3.Dezember an den Schreibtischen im Zimmer 1.13 der Barleber Gemeindeverwaltung arbeiten können. "Bis dahin sind wir noch in Wolmirstedt untergebracht, da bis jetzt keine Computer in unserem neuen Büro installiert worden sind", erläutert Polizeihauptkommissar Wolfgang Friedrich.

Laut Innenminister Stahlknecht werden die Polizisten ohnehin mehr auf den Straßen der Gemeinde unterwegs sein: "Sie werden weniger in ihrem Büro sitzen, dafür aber draußen mit den Bürgern das Gespräch suchen. Auch bei den Ortschaftsräten werden sie anwesend sein und Schulen sowie Unternehmen von Barleben besuchen. Die beiden Polizisten sollen ein Teil der Gemeinde werden."

Judith Heidmann-Oelke und Wolfgang Friedrich sind mittlerweile seit Juli als Regionalbereichsbeamte im Einsatz. "Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht neue Kontakte knüpfen", erzählt die 36-jährige Polizeikommissarin. "Wir arbeiten oft mit dem Ordnungsamt zusammen und konnten so auch schon bei verschiedenen Problemen helfen", fügt Kollege Wolfgang Friedrich hinzu. Beispielsweise haben die Polizisten schon einen Autodiebstahl in Ebendorf aufklären können. Im Vergleich zum Einsatzdienst der Polizei seien die beiden Regionalbereichsbeamten mehr für die präventive Arbeit zuständig. "Wir gehen in die Kindergärten und Schulen und organisieren unter anderem die jährliche Fahrradprüfung", erklärt der 56-Jährige. Für die beiden Kollegen ist die Arbeit mit den Kindern eine neue Erfahrung. Erst im September waren Judith Heidmann-Oelke und Wolfgang Friedrich bei der Radprüfung in der Grundschule Barleben anwesend. "Mit so vielen Kindern hatte ich vorher noch nicht zu tun, das ist mal etwas anderes", sagt Judith Heidmann-Oelke.

"Wir können uns als Regionalbereichsbeamte viel mehr einbringen, da die Menschen auch auf uns zukommen", sagt Friedrich. "In Notfällen sollte aber trotzdem noch die dafür vorgesehene Nummer 110 angerufen werden."

Immer dienstags in der Zeit von 16 bis 17 Uhr stehen die Regionalbereichsbeamten für die Belange der Bürger in der Ernst-Thälmann-Straße 22 zur Verfügung. Eine Telefonnummer wird den Polizisten noch zugeteilt. Bis dahin sind Judith Heidmann-Oelke und Wolfgang Friedrich unter der Telefonnummer des Polizeireviers Börde, 03904/4780, erreichbar.