Loitsche-Heinrichsberg l 842 wahlberechtigte Bürger der Gemeinde Loitsche-Heinrichsberg mit ihren Ortsteilen Heinrichsberg, Loitsche und Ramstedt haben am Sonntag die Wahl. Sie müssen auf die Frage, die ihnen beim Bürgerentscheid gestellt wird mit Ja oder Nein antworten. "Sollen die Kosten für das vorgestellte Bauprogramm - Umbau des Dorfgemeinschaftshauses - auf 800.000 Euro begrenzt werden?" Sollte sich die Bürgerinititative durchsetzen, steht hinter der Fortsetzung der Bauarbeiten ein großes Fragezeichen. Die Wahllokale in der Heinrichsberger Kindertagesstätte und im Loitscher Dorfgemeinschaftshaus haben am Sonntag zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet.

"Wir wollen keine Schlösser bauen. Die Planungen für das Heinrichsberger Objekt müssen zum Wohle der Bürger nochmals überdacht werden", stellte Wolfgang Funke auf der gut besuchten Veranstaltung klar. Er verwies in seinem Vortrag auf zu erwartende Mehrkosten in Höhe von 600.000 Euro.

Klaus Köhn, neben Hasso Kannenberg und Rolf Stichnoth Mitinitiator der Bürgerinitiative, moderierte die Veranstaltung. "Wir versuchen den Bürgern deutlich zu machen, wie mit Steuergeldern umgegangen wird". Niemand sei gegen ein Gemeinschaftshaus, es müsse aber von überdimensionierten Vorstellungen abgegangen werden, merkte Hasso Kannenberg an.

Bürgermeisterin Bettina Seidewitz warb ihrerseits für die Fortsetzung des Umbauprogramms des alten Gutshauses. "Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten sind gegeben. Das Haus wird Zentrum und Bereicherung des dörflichen Lebens sein. Wir sollten diese Chance nicht ungenutzt verstreichen lassen."

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