Dahlenwarsleben l Ist Weihnachtsmarkt in Dahlenwarsleben angesagt, ist das Theater groß. Das Spektakel aber ist gewollt - so erneut am vergangenen Sonnabend. Das blieb auch dem Weihnachtsmann nicht verborgen und so ließ er sich, wie viele Dahlenwarsleber auch, zum Markttreiben vor der Kirche nieder.

Auch wenn vom Winter nichts zu sehen war, die Zutaten für ein gelungenes Fest schmeckten den Besuchern. Auch das Wetter spielte mit, waren die Temperaturen erträglich. Die Mitglieder des Kultur- und Heimatvereins Dahlenwarsleben sahen das als gutes Omen.

Pünktlich um 15 Uhr hatte das Warten ein Ende, wurde der Weihnachtsmarkt eröffnet. Und die Besucher waren angetan und fühlten sich bestens versorgt. Heiße Getränke, Waffeln, Zuckerwatte, Pommes, Grünkohl und Gegrilltes gingen an diesem Nachmittag über den Ladentisch, waren im wahrsten Sinne des Wortes "heiß begehrt".

"Eiskalt" serviert wurde dagegen ab 15.30 Uhr in der unterkühlten Kirche das gleichnamige Theaterstück. Wie in den vergangenen Jahren wurde das Stück fast professionell einstudiert.

Gemeinsam mit Mädchen und Jungen des Hortes der Grundschule Dahlenwarsleben nahmen die Laiendarsteller ihre Gäste mit an den Polarkreis. Wo Fririus Frost von Kälte regierte und die Schneemänner letztlich einsehen mussten, dass der Weihnachtsmann sowie seine Helfer einen schweren und guten Job machen. Das unterkühlte Stück stammt aus der Feder von Grit Gehrmann, die auch Regie führte. Die großen und kleinen Zuschauer waren begeistert: Eine unterkühlte Geschichte, mit tollen Schauspielern in farbenprächtigen Kostümen vor einer winterlichen Kulisse. Dennoch kam am Ende Wehmut auf, weil die Premiere zugleich die letzte Vorstellung war. Lange nachdem der letzte Vorhang gefallen war, verließen die letzten Weihnachtsmarktbesucher den festlich geschmückten Kirchenvorplatz. Aber nicht, ohne den Machern zuvor gedankt zu haben.