Vahldorf l Mit dem lebendigen Adventskalender laden die evangelischen und katholischen Gemeinden aus dem Umkreis zum gemeinsamen Singen und Geschichtenerzählen ein. Bereits zum vierten Mal öffnen die verschiedenen Gastgeber aus Vahldorf, Hundisburg, Wedringen, Haldensleben und Neuenhofe ihre Türen und Tore für jeden, der gemeinsam mit anderen die Adventszeit begehen möchte.

Mit Familie Krantz aus Vahldorf wurde das erste "Türchen" des lebendigen Adventskalenders in diesem Jahr am 4. Dezember geöffnet. Bei Kerzenschein und unter einem großen Herrnhuter Weihnachtsstern boten die Gastgeber allen Besuchern Weihnachtskuchen, Schmalzbrote, Glühwein und Tee in ihrer großen Scheune an. Diese war weihnachtlich hergerichtet und bot viel Platz für die Besucher.

Wolfgang Oxe, Mitglied im Gemeindekirchenrat Althaldensleben der Luthergemeinde, eröffnete den gemeinsamen Abend. Die Gäste bedankten sich für die Einladung mit Liedern zum Advent, die der Organist und Chorleiter Georg Heinze auf dem Harmonium der Familie Krantz begleitete. So wurden Lieder wie "Es ist ein Ros entsprungen" oder "Tochter Zion" gemeinsam gesungen.

Niemand weiß vorher, wie viele Leute kommen

Zur Unterhaltung hatte Annekathrin Krantz die Geschichte vom "Schuster Konrad erwartet den lieben Gott" vorgelesen. Auch Hans-Otto Oelze hatte eine lustige Weihnachtsgeschichte mitgebracht. Anschließend saßen alle noch gemütlich beisammen und ließen den Abend ausklingen. Gastgeber Fritz-Joachim Krantz war froh, dass jeder einen bequemen Sitzplatz bekommen hat: "Man weiß ja nie, wie viele am Ende kommen, daher bin ich wirklich froh, dass wir alle gut unterbekommen haben."