Barleben l "Blutspenden ist unkompliziert, ungefährlich - und kann doch Leben retten. Der Bedarf an Blut aber wächst schneller als die Zahl der Spender", versicherte Ilse Ahrend, Schatzmeisterin der DRK-Ortsgruppe Barleben. Umso überraschter zeigte sich der Vorsitzende der Ortsgruppe, Peter Nawrath, über das gute Ergebnis der sechs Blutspendetermine in diesem Jahr in der Ganztagsschule (4) in der Feldstraße und Salutas (2) in Barleben.

In den vergangenen zwölf Monaten kamen insgesamt 356 Blutspender, darunter 31 Bürger zum ersten Mal. Das macht einen Durchschnitt von exakt 52,7 Spendern pro Termin. Wie der Vorsitzende betont, ist damit in den vergangenen fünf Jahren eine stetige Steigerung zu verzeichnen. "2010 schlossen wir das Jahr noch mit 280 Spendern ab", so Nawrath, "und ich bin fest überzeugt, dass wir im kommenden Jahr die 380 -Grenze erreichen werden."

"Wir freuen uns über jeden Spender", ergänzt Ilse Ahrend, "aber besonders stolz sind wir natürlich auf unsere vier Hunderter." So steht beispielsweise Hans-Jürgen Knust mit seinen 192 Spenden kurz vor der 200-Schallgrenze, "die er unbedingt knacken will", wie die Schatzmeisterin weiß.

Doch 2015 wird das noch nichts. Denn wie Helmut Nawrath erläuterte, dürfen Männer sich maximal sechsmal im Jahr ihr Blut entnehmen lassen, Frauen nur viermal." Dennoch kann Elke Görges im Laufe der Jahre bereits 107 Spenden vorweisen. Ihr ganz persönlicher Grund: "Blut hilft nun einmal, Leben zu retten und kranke Menschen zu heilen. Ich denke, irgendwann steht jeder in der Pflicht." Die beiden anderen Hunderter sind Rolf Stephan (136) und Joachim Stein (141).

"Diese Einstellung spricht für das hohe Verantwortungsbewusstsein aller Spender. Und ich kann einfach nur an dieser Stelle allen Danke sagen", freute sich Peter Nawrath nach einem sehr anstrengenden, aber letztlich sehr erfolgreichen Jahr.

Es soll tatsächlich Bürger geben, die auch deswegen nach Barleben in die Feldstraße kommen, weil hier die Versorgung so vorzüglich ist. Übrigens, der nächste Blutspendetermin, den man sich vormerken sollte, ist der 13. Januar 2015 in der Zeit von 16 bis 20 Uhr in der Ganztagsschule.