Der Geschichtskreis Meitzendorf kann auf ein ereignisreiches Jahr 2014 zurückblicken und visiert bereits den nächsten Höhepunkt an - die Vereinsgründung im Februar.

Meitzendorf l Die Mitglieder des Meitzendorfer Geschichtskreises hatten für ihre Weihnachtsfeier ihre neue Heimstätte, das neue Ortsteilzentrum ausgewählt. Im Vorraum der Heimatstube ging es dann sehr besinnlich zu, gleichzeitig aber wurde auch auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und über neue Vorhaben in 2015 gesprochen.

Der Höhepunkt für den geschichtsträchtigen Kreis von Meitzendorfern war die 1075-Jahrfeier im Juni dieses Jahres, wofür die Heimatstube am 1. März als Kulisse für Filmaufnahmen herhalten musste. Außerdem gestalteten die Mitglieder den Festwagen mit der alten Kirchenglocke, ließen im Festumzug in einem Bild das Szenario aufleben, als im Dorf die Pest wütete.

Am 6. August um 9.51 Uhr kam der Geschichtskreis mit Pfarrer Johannes Könitz zum Glockengeläut in der Petrikirche zusammen. Am Nachmittag fand dann im Gotteshaus eine Andacht statt in Erinnerung an den folgenschweren Brand im Jahr 1727, der seinerzeit das Dorf fast völlig zerstörte. Nach der Andacht brachen alle Gäste zu einem Umzug zur Heimatstube auf, wo zwei neue Bildtafeln eingeweiht wurden, die an dieses Ereignis erinnern.

Auch 2015 werden die Mitglieder intensive Geschichts- und Aufklärungsarbeit leisten. So wird im Januar in einer Gesprächsrunde der Erste und Zweite Weltkrieg thematisiert. Im Februar soll die Vereinsgründung des Geschichtskreises erfolgen.

Einer der Fürsprecher ist Ortsbürgermeister Bernhard Niebuhr, der stellvertretend Bärbel Kriege und Margarete Berner, die die Geschicke des Geschichtskreises leiten, für die engagierte Arbeit des Geschichtskreises dankte.