Wolmirstedt l Im "Treffpunkt Hoffnung" in Wolmirstedt brannten Heiligabend am frühen Nachmittag die Lichter, roch es lecker nach Kaffee und Stolle. Über 20 Wolmirstedter saßen an den liebevoll geschmückten Tischen und fühlten sich augenscheinlich sehr wohl. Nach 2013 hatte die Pfingstgemeinde Wolmirstedt um Familie Barth erneut zu einer besinnlichen Weihnachtsfeier eingeladen. "Wir wollen vor allem jenen Menschen die Möglichkeit der Einkehrung und Besinnlichkeit schenken, die an diesem Tag allein sind", erzählt Pastor René Barth. Und er erinnert gleichzeitig daran, dass der Grundgedanke des Evangeliums darin besteht, sich besonders um jene Menschen zu sorgen, die nur ungenügend in der Gesellschaft Beachtung finden.

"Das ist gelebte Nächstenliebe", meinte eine ältere Dame, die mit ihrem Mann den Weg in die Friedensstraße 8 gefunden hatte. Zustimmung auch von den übrigen Gästen, von denen die Hälfte nicht der Pfingstgemeinde angehören und das erste Mal im Treffpunkt vorbeischauten. Eine gute Entscheidung, wie nicht nur die Wolmirstedterin versicherte, "auch, weil wir mehr über das Fest der Liebe, über Weihnachten, erfuhren".