Neues Jahr, neue Shows: Das Soziokulturelle Zentrum "Schranke" plant auch für 2015 eine Vielzahl von Veranstaltungen in Wolmirstedt. Einige Termine stehen bereits fest. Auf was sich die Besucher freuen dürfen, erklärt Vereinsvorsitzender Wolfgang Buschner.

Wolmirstedt l Mit vielen Ideen startet das Team vom Soziokulturellen Zentrum "Schranke" in Wolmirstedt ins neue Veranstaltungsjahr. Vieles ist noch in Planung, einige Termine stehen jedoch bereits fest (siehe Infokasten). Los geht es beispielsweise am 16. Januar mit einem Gastspiel des Puppentheaters Noldin aus Augsburg, bei dem vor allem junge Zuschauer auf ihre Kosten kommen sollen. Am 5. Februar geht es weiter mit einer Lesung und Erzählrunde mit der Schamanin Kim Barkmann.

Auch auf Altbewährtes dürfen sich die Wolmirstedter und Gäste freuen. "Wir haben für 2015 unter anderem wieder Diskotheken geplant und wollen uns am Scheunenfest sowie am Adventsmarkt beteiligen", informiert Wolfgang Buschner, Vorsitzender des "Schranke"-Vereins.

Vorgesehen ist zudem ein Auftritt von Kabarettist Lutz Stückrath, einer der "drei Dialektiker" der ehemaligen DDR-Fernsehshow "Ein Kessel Buntes". In Verhandlungen stehe der Vereinsvorstand auch mit Norbert Blüm bezüglich einer Lesung. Der ehemalige Politiker hat unter dem Titel "Einspruch" ein Buch geschrieben, in dem er das deutsche Rechtssystem anprangert. "Wir wollen uns in diesem Jahr mehr auf Nischen stürzen", sagt Wolfgang Buschner über das Veranstaltungsprogramm. Noch sei aber alles offen: "Wir sind noch dabei zu gucken."

Was größere öffentliche Veranstaltungen wie das Sommerkino oder Open-Air-Partys angeht, könne der "Schranke"-Chef noch keine Angaben machen. Der Verein warte noch eine Antwort der Stadt ab, ob die Freilichtbühne weiterhin kostenfrei genutzt werden kann. "Wir können momentan nur für unser Haus planen", erklärt Wolfgang Buschner. Dort erwartet die Besucher Anfang September beispielsweise eine "Nacht der Fledermaus" mit lebenden Tieren. Auch die Hausgruppen wie der Malzirkel, die Keramiker sowie der gemischte Chor treffen sich weiterhin im "Schranke"-Domizil auf der Schlossdomäne.

Um die Vereinsarbeit und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm fortsetzen zu können, ist das Soziokulturelle Zentrum auf Spenden angewiesen. "Wir wünschen uns, dass uns wieder viele Sponsoren unterstützen", sagt Wolfgang Buschner.