In Samswegen stehen 2015 mehrere kleinere Veranstaltungen der Vereine sowie bauliche Vorhaben an. So soll beispielsweise auf dem Friedhof eine zweite Wasserstele aufgestellt und der Bereich vor der Halle gepflastert werden.

Samswegen l Nach dem ereignisreichen vergangenen Jahr soll es in Samswegen in den kommenden zwölf Monaten etwas ruhiger zugehen. Anstatt großer Jubiläumsfeste wie in 2014 zum 130. Geburtstag des Spiel- und Sportvereins und zum 120-jährigen Bestehen der Feuerwehr stehen verschiedene kleinere Termine an (siehe Infokasten). So lädt der Spiel- und Sportverein beispielsweise für den 24. Januar wieder zum Reiterball ein, und die Kameraden der Ortswehr entzünden am 2.April ein Osterfeuer.

Zu den baulichen Vorhaben in Samswegen zählt laut Ortsbürgermeister Burkhard Wohlfarth (CDU) in diesem Jahr die Fertigstellung des Feuerwehranbaus, den die Kameraden in Eigenregie und mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde hochgezogen haben. "Von außen ist der Anbau fertig, innen stehen noch Malerarbeiten an", teilt Burkhard Wohlfarth mit. Des Weiteren solle der Schotterboden vor der Friedhofshalle in Samswegen gepflastert werden. "Außerdem soll eine zweite Wasserstele aufgestellt werden", ergänzt er. Zum Friedhofskonzept zähle in der 1700-Einwohner-Ortschaft auch die Errichtung einer teilanonymen Grabstätte. Die Toten werden dabei ohne Grabstein unter einer grünen Wiese bestattet, ihr Name wird jedoch gemeinsam mit denen der anderen Verstorbenen auf einer Säule angebracht. "Das soll innerhalb der nächsten fünf Jahre umgesetzt werden", informiert Burkhard Wohlfarth. Welche Ortschaften der Niederen Börde bereits 2015 an der Reihe sind, wisse er noch nicht.

Noch offen sei zudem die Gestaltung der Außenanlage des Hort- und Kitageländes im Kommunikationsweg. "Derzeit läuft die Planung", teilt der Ortsbürgermeister mit. Sofern Fördermittel aus dem Stark-III-Programm zugesagt werden, sollen auch Dach und Fassade der Grundschule "Am Heiderand" saniert werden.

"Was den Straßenbau angeht, sind wir in Samswegen eigentlich durch. Mängel gibt es noch hinsichtlich einiger Schlaglöcher, die sind bereits gemeldet", erklärt der Gemeinderatsvorsitzende im Gespräch mit der Volksstimme im Bürgerhaus. Dort wiederum müsse die alte Elektrik aus DDR-Zeiten erneuert werden. "Das ist überfällig", sagt Burkhard Wohlfarth. Ebenso stehen immer mal wieder kleinere Arbeiten im Jugendclub an, der im Keller des Gebäudes untergebracht ist.

Bevor größere Ausgaben allerdings getätigt werden können, muss der Gemeinderat erst einmal den Haushaltsplan für das laufende Jahr beschließen. Damit ist laut Burkhard Wohlfarth nicht vor März zu rechnen. Die Verwaltung sei dabei, einen Entwurf zu erarbeiten. Voraussichtlich ab Februar solle dieser in den politischen Gremien diskutiert werden.