Immer im Januar öffnen sich in der Leibniz-Sekundarschule in der Gipfelstraße die Tore, lädt die Einrichtung zum Tag der offenen Tür ein - so wieder am Sonnabend. Zum 15. Mal in Folge hatten die Fachlehrer ihre Räume vorbereitet, standen sie den künftigen Schülern und interessierten Eltern Rede und Antwort.

Wolmirstedt l Der Weg in die Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Schule in der Gipfelstraße, die zum Tag der offenen Tür am vergangenen Sonnabend einlud, war leicht zu finden. Zum einen regelten die jungen Verkehrshelfer den Verkehr vor der Schule, zum anderen sorgte viel Farbe für die richtige Orientierung. Im Vorfeld wurden den Schülern Wegweiser (Fußabtritte) gebastelt, die den Besuchern in der Schule die Richtung vorgab.

"Wir wollen, dass die interessierten Schüler, die mit unserer Einrichtung liebäugeln, auf dem kürzesten Weg zum Ziel kommen", so betonte Schulleiter Ingolf Berg, "mit den Jahren hat sich nicht nur in Wolmirstedt herumgesprochen, dass wir zwar eine ganz normale Schule sind, in der aber die Mädchen und Jungen wissen, dass sie besonders gefördert werden. Denn unser Schulkonzept überzeugt."

Bevor der Schulleiter mit den Eltern ins Gespräch kam, erinnerte Fachlehrerin Gerhild Schmidt, die die organisatorischen Fäden in den Händen hielt, daran, dass alle im Kollegium mit zugepackt haben. So waren alle Fachkabinette für die künftigen Schüler bestens "präpariert".

"Und die Neuen kommen vor allem aus der Diesterwegschule, aber auch die Colbitzer und Samsweger Grundschule signalisieren stets Interesse", erläuterte Schulleiter Berg. Auch, weil die Leibniz-Sekundarschule schon lange vor dem Termin in die Offensive gegangen ist. Es wurden Handzettel verteilt und gezielt die Eltern der Schüler angesprochen. Und es ist eine gute Tradition, dass die vierten Klassen der Diesterwegschule mit ihren Lehrern zu einem "Schnuppertag" in die Gipfelstraße kommen.

Auch wenn bereits vieles bekannt war, wartete an diesem Sonnabend so manche Überraschung auf die Schüler und ihre Eltern. Zum Beispiel im Geographieraum, im Raum für produktives Lernen oder im Fachkabinett für Physik, wo Peter Kerner, der 2014 an die Schule kam, manchen spektakulären Versuch mit den jungen Besuchern durchführte.

Neu an der Schule seit diesem Schuljahr sind auch Lehrerin Monique Böhme, die im Chemieraum gemeinsam mit den jungen Besuchern experimentierte, und Antje Plock, die Geschichte und Sport unterrichtet. Und im Sport wurde ihr eine schwere Bürde auferlegt. Seit Jahren ist die Leibnizschule unter den Sekundarschulen im Landkreis Spitzenreiter im Sport. Auch im vergangenen Schuljahr belegten die Wolmirstedter Platz eins. Der Erfolg sei letztlich nur möglich geworden, so der Schulleiter, da neben Spitzenleistungen auf Kreisebene fast jeder der 250 Schüler das Sportabzeichen erfolgreich abgelegt hat. In den vergangenen sechs Monaten waren es immerhin 50.

Schulleiter Ingolf Berg verwies während des Rundganges darauf, dass die Berufsorientierung an der Schule seit Jahren zu den Schwerpunkten zähle, das bedeutet, dass "der Werkraum nicht nur gut ausgestattet ist, sondern wird auch von den Schülern gern angenommen". Zudem gebe es enge Kontakte zur Gutenbergschule, die in der Ohrestadt auf dem Berufsorientierungssektor eine Vorreiterrolle einnimmt. Der Erfolg spricht für sich: Alle Förder- und Hauptschüler des zurückliegenden Schuljahres konnten in eine Berufsausbildung vermittelt werden.

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