Irxleben/HoheBörde l Im Ergebnis zieht Rolf Kühle stellvertretend für alle Organisatoren der Premiere des SaSchaHeRo-Cups eine positive Bilanz. War es angedacht, besonders das Wir-Gefühl aller Ortschaften der Gemeinde Hohe Börde zu stärken, so wurde das fast zu 100 Prozent erfüllt. Schon beim Herren-Turnier am Freitagabend waren aus fast allen Ortschaften Kicker dabei. Lediglich die Sportvereine aus Irxleben und Bornstedt hatten keine Mannschaften angemeldet. Bei den Nachwuchsmannschaften, die am Sonnabend und Sonntag, auf Torejagd gingen, nahmen sogar noch weitere Anreisen in Kauf, sie kamen aus der verschiedenen Gegenden des Landkreises Börde und aus der Landeshauptstadt Magdeburg.

Aus der Landeshauptstadt Magdeburg kam auch Hanna Klingenberg, die das Kinderhospiz der Pfeifferschen Stiftungen vertrat. Dieses spielte nämlich bei dem Turniergedanken die zweite übergeordnete Rolle. Die Hauptorganisatoren des Turniers - das waren Rolf Kühle, Eckhard Marschke, Dirk Bublitz, Karsten Zimmermann von der Leitung der Jugendspielgemeinschaft "SaSchaHeRo" sowie Mirko Ullrich und Hans-Werner Kotulla - orientierten sich an dem Projekt des Deutschen Fußballbundes (DFB), "Sozial engagiert - Fußball übernimmt Verantwortung". In diesem Sinne sollte das Turnier eine Plattform für eine Spendensammlung zugunsten des Kinderhospizes bilden.

Das Kinderhospiz, das im März 2013 eröffnet wurde, widmet sich Kindern mit einer verkürzten Lebenserwartung aufgrund einer unheilbaren Erkrankung. Acht Plätze stehen dafür zur Verfügung. "Wir brauchen für die palliativmedizinische und palliativpflegerische Versorgung sehr viele Spenden, deshalb hoffe ich auf viele Tore", erklärte Hanna Klingenberg bei der Turniereröffnung.

Hintergrund war, dass sich die Gäste auf den Rängen selbst mit einbringen konnten und für jedes gefallene Tor Pate werden konnten. Noch ist das Sparschwein nicht geschlachtet, die Spendenaktion noch nicht ganz abgeschlossen. Doch schon in den nächsten Tagen wird Hanna Klingenberg die Spende in Empfang nehmen können.

Die Übergabe soll dann die Bürgermeisterin der Gemeinde Hohe Börde, Steffi Trittel, übernehmen, die auch als Schirmherrin des 1. SaSchaHeRo-Hallenfußball-Cups fungierte. Sie lobte den Turniergedanken, denn "Jugendliche brauchen Aufgaben, Vorbilder und die Gemeinschaft". Das sei eine gute Basis für die Zukunft.

Und das sehen die Organisatoren nach dem Erfolg der Premierenveranstaltung genauso. Sie gehen von einer Neuauflage des SaSchaHeRo-Cups aus.

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