Ein positives Fazit zum Jahr 2014 hat die Bebertaler Feuerwehr gezogen. Höhepunkt waren die Festlichkeiten zum Feuerwehr- und Ortsjubiläum.

Bebertal l Mit Stolz kann der Ortswehrleiter der Bebertaler Feuerwehr, Nico Jerche, auf den guten Ausbildungsstand seiner aktiven Kameraden verweisen. "Leider mussten wir diesen im vergangenen Jahr auch bei zahlreichen Einsätzen unter Beweis stellen", erklärte er im Rahmen seines Rechenschaftsberichtes zur Jahreshauptversammlung. Insgesamt acht Einsätze verschiedener Art finden sich in der Statistik für 2014 wieder. So forderten ein Baumbrand, ein Wohnhausbrand in Schackensleben, ein Brand im Bebertaler Sportlerheim, der Brand einer Scheune in Rottmersleben sowie ein umgestürzter Telefonmast und zwei Verkehrsunfälle das ganze Können und umfangreiches Fachwissen der Kameraden.

Auch wenn es im vergangenen Jahr keine Neuaufnahmen gab, so weiß der Ortswehrleiter doch, dass er auf eine starke Truppe von 28 aktiven Kameraden zählen kann. In den ersten Wochen dieses Jahres gab es sogar noch Verstärkung durch einen neuen Kameraden. Zudem gehören 22 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung an, 14 Mitglieder pflegen in der Jugendfeuerwehr und 20 Mädchen und Jungen in der Kinderfeuerwehr die Kameradschaft.

Als starke Truppe haben sie sich auch im vergangenen Jahr anlässlich des 85-jährigen Bestehens ihrer Wehr und der 1050-Jahr-Feier von Bebertal präsentiert. "Um alle Aufgaben, die dort anstanden, zu bewältigen, waren alle Kameraden gefragt, und ich kann voller Stolz sagen, dass man sich auf die Feuerwehr verlassen kann", resümierte Jerche. Die Kameraden hätten sich die gesamte Festwoche, die die Feuerwehr mit ihrem Jubiläum eröffnen durfte, eingebracht.

Neben der Festvorbereitung und -durchführung und den Einsätzen haben sich einige Kameraden auch anderen Aufgaben gestellt und Zeit in die Ausbildung investiert. Auch mehrere Beförderungen und Ernennungen, die der Ortswehrleiter vornehmen konnte, sprechen dafür. Außerdem hat sich die Bebertaler Feuerwehr bei Wettkämpfen beteiligt und war auch bei kulturellen Ereignissen im Ort und bei Jubiläen befreundeter Wehren präsent.