Glindenberg l Weihnachten 2015 soll der Deich zwischen Heinrichsberg und Glindenberg vollständig saniert sein. "Wir liegen im Zeitplan", sagt Burkhard Henning, Direktor des Landesbetriebes für Hochwasserschutz (LHW). Am Deichabschnitt 2a, der von Heinrichsberg nach Glindenberg führt, haben die Arbeiten bereits im August begonnen, ruhen derzeit aber witterungsbedingt.

An den Bauabschnitten 2b und c (siehe Karte) haben hingegen die Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung begonnen. Seit dem 9. Februar werden auf der Landseite Bäume gefällt. Damit soll Platz für eine drei Meter breite Berme geschaffen werden. Dieser Deichverteidigungsweg am Fuße des Deiches soll Einsatzfahrzeugen im Notfall das Heranfahren an den Deich ermöglichen.

Beim Junihochwasser 2013 wäre der fehlende Deichverteidigungsweg beinahe zum Verhängnis geworden. Als der Deich am Kilometer 6 abgerutscht war, mussten in einer dramatischen nächtlichen Schnellaktion rund 100 Bäume gefällt werden, damit die Einsatzfahrzeuge mit den Sandsäcken an die schadhafte Stelle gelangen konnten.

Das damals abgerutschte Deichstück befindet sich im Bauabschnitt 2c. Die Dingerechte Deichsanierung in diesem 2,47 Kilometer langen Abschnitt soll am 25. Mai beginnen. Bereits drei Wochen vorher, am 4. Mai, soll am 940Meter langen Bauabschnitt 2b Baubeginn sein.

Parallel zur Holzung haben bereits die archäologischen Untersuchungen begonnen. Die Mitarbeiter des Landesamtes für Denkmalpflege schauen immer dann in die tieferen Bodenschichten, wenn eine Baumwurzel aus dem Erdreich gezogen wird.

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