Die Bäder in der Kindertagesstätte Storchennest sind saniert. Damit sind die Auflagen des Gesundheitsamtes erfüllt. Nun steht der Umbau ehemaliger Arge-Räume zu Kita-Räumen bevor.

Wolmirstedt l In der Kindertagesstätte "Storchennest" in der Gipfelstraße sollen bald wieder Handwerker anrücken. Zwei weitere Räume für eine Gruppe sollen in den ehemaligen Räumen der Arge entstehen. Sobald die neuen Räume fertiggestellt sind, werden 18 Kinder und das Personal aus der Elbeuer Kita ins Storchennest umziehen. Die Elbeuer Einrichtung wird geschlossen. Deren Aus wurde bereits 2013 vom Stadtrat besiegelt. Im August soll der Umzug anstehen.

Diesen Termin wünschen sich Norman Girmann, Leiter des Bildungsbereichs im Bodelschwingh-Haus, sowie Storchennest-Leiterin Ina Ehrhardt. "Der Zeitpunkt wäre günstig, weil einige Kinder dann von der Kita in die Schule wechseln", sagt Ina Ehrhardt.

Auf ein genaues Datum kann sich Sabine Bednorz vom Fachdienst Immobilien und Planung des Rathauses noch nicht festlegen. "Wir planen die Realisierung für 2015", sagt sie. Die Stadt ist Eigentümerin des Gebäudes und deshalb für Sanierung und Umbau zuständig. "Derzeit bereiten wir die Ausschreibungen für die Elektroarbeiten vor", sagt Sabine Bednorz. Außerdem sei der Umnutzungsantrag für die neu zu schaffenden Räume eingereicht. Damit soll geregelt werden, dass aus den ehemaligen Arge-Büros Räume werden, in denen sich Kinder wohl fühlen. Für Sanierung und Umbau stehen im Stadthaushalt rund 418000Euro bereit.

Mit diesem Geld muss nicht nur die Herrichtung der neuen Räume finanziert werden, ein Teil wurde bereits für die Erneuerung des Trinkwassernetzes und die Sanierung der Bäder ausgegeben. Fünf der sieben Sanitärräume wurden komplett saniert. Die beiden Bäder der integrativen Gruppen waren bereits 2002 erneuert worden.

Bei den anderen fünf Bädern war der Handlungsbedarf so dringend gewesen, dass das Gesundheitsamt bereits Alarm geschlagen hatte und die Kita kurz vor der Schließung stand.

Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen. Jedes Bad ist in einer anderen Farbe gestaltet und wurde mit lustigen Fliesenmotiven kindgerecht aufgewertet. Während der Sanierungsarbeiten sind die jeweiligen Gruppen in andere Räume ausgewichen. Deshalb wurde die Zeit genutzt, um auch den Gruppenräumen einen frischen Anstrich und einen neuen Fußboden zu verpassen sowie die Garderoben auf den neuesten Stand zu bringen. Für diese Arbeiten war das Bodelschwingh-Haus als Träger der Einrichtung zuständig und wurde auch von den Eltern gut unterstützt.

Von den fünf kürzlich sanierten Bädern gehören zwei zum Krippenbereich. Speziell für diese wurden rund 82000Euro ausgegeben. Von dieser Summe werden 56 Prozent aus einem Programm für unter Dreijährige gefördert.

Neben zwei integrativen Gruppen und den beiden Krippengruppen gibt es im "Storchennest" drei "große" Gruppen in denen Kinder ab drei Jahren gemeinsam spielen. In allen Gruppen sind Kinder unterschiedlichen Alters gemischt. "Wir werden die Elbeuer Kinder nach pädagogischen Gesichtspunkten in die vorhandenen Gruppen integrieren", sagt Ina Ehrhardt. In die neu entstehenden Gruppenräume sollen die "Maulwürfe" einziehen.

 

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