Fast 80 Mal ist die Feuerwehr Barleben im vergangenen Jahr zu Einsätzen gerufen worden. Dabei mussten sie nicht nur Brände löschen, sondern unter anderem auch Unfallopfern helfen. Auf der Hauptversammlung zog der Wehrleiter Bilanz.

Barleben l Das vergangene Jahr war gerade sechs Tage alt, da wurde die Freiwillige Feuerwehr Barleben zu einem ihrer größeren Einsätze in 2014 auf den Plan gerufen. Bei der Abfallentsorgungsgesellschaft "Untere Ohre" in Elbeu hatte es gebrannt. Einen Überblick über die Einsätze und Aktivitäten im Vorjahr gab Wehrleiter Daniel Säuberlich am Sonnabend auf der Feuerwehr-Hauptversammlung.

Insgesamt gab es 77 Einsätze, darunter vier Fehlalarme. Einige Einsätze hob Daniel Säuberlich zur Erinnerung besonders hervor: So wurden die Kameraden am 12.Mai zu einem Gefahrenguteinsatz mit ausgelaufenem Quecksilber gerufen. Ende Juni leisteten die Männer und Frauen bei einem Verkehrsunfall auf der A2 Hilfe, ein Lkw war in eine Baustelle gefahren. Mitte Juli halfen die Feuerwehrleute dabei, eine Person aus einer brennenden Wohnung zu retten. Ein weiterer Brand in einem Wohnhaus, diesmal im Keller, alarmierte die Kameraden am 12.Oktober. Gleich dreimal mussten die Barleber im November nach Verkehrsunfällen eingeklemmte Personen aus Fahrzeugen befreien. Während des vergangenen Jahres waren pro Einsatz durchschnittlich 13 Kameraden unterwegs.

Die Aus- und Weiterbildung gehört zum festen Programm der Wehr. Jeden Montag trafen wurde eine zweistündige Schulung angeboten. "Insgesamt wurden 96 Stunden angeboten und zusätzlich eine Ausbildung an einem Sonnabend mit acht Stunden", fasste Daniel Säuberlich zusammen. Zu den Themen gehörten beispielsweise Atemschutz, Reanimation und Wasserrettung. Daneben absolvierten die Kameraden 13 Lehrgänge.

"Wie in jedem Jahr beteiligten wir uns auch 2014 am kulturellen Leben in Barleben", sagte der Wehrleiter. So nahmen die Wehrleute unter anderem am Schützenfest und am Weihnachtsmarkt teil und stellten den Maibaum auf. Auch in diesem Jahr stehen einige Aktionen an, darunter Kameradschaftsabende und -Ausflüge, ein Tag der offenen Tür im Gerätehaus und ein Besuch der Feuerwehren in Wittmund und Piskowitz.