Die Zielitzer und die Bürger im Ortsteil Schricke sind am kommenden Sonntag an die Wahlurnen gerufen. An diesem Tag wird der ehrenamtliche Bürgermeister für weitere sieben Jahre gewählt.

Zielitz l Seit 1994 leitet Dyrk Ruffer (CDU) als Bürgermeister die Geschicke der Bergarbeitergemeinde. Er wird das voraussichtlich auch in der nächsten Legislaturperiode tun, denn Dyrk Ruffer ist der einzige Kandidat bei der Bürgermeisterwahl am 1. März.

Offensichtlich führt der 51-Jährige den Zielitzer Gemeinderat so souverän an, dass sich kein weiterer Bewerber zutraute, ihn herauszufordern. "Ein Bürgermeister ist nur so gut wie sein Gemeinderat", betont Dyrk Ruffer, "und wir haben in Zielitz einen starken und konstruktiven Gemeinderat, mit dem ich gern zusammenarbeite."

Dyrk Ruffer, dessen neue Amtszeit am 6. Juli beginnt, hat sich auf die Fahne geschrieben, "die weitere positive Entwicklung der Infrastruktur in Zielitz und Schricke fortzusetzen". "Dabei müssen wir auch die Grundversorgung mit Arzt, Einkaufsmöglichkeiten und der Nahverkehrsanbindung nach Magdeburg weiter absichern." Größte Herausforderung der kommenden Wahlperiode wird die grundhafte Sanierung der Schule sein. "Die Planungen für dieses Millionenobjekt haben bereits begonnen", informierte Dyrk Ruffer.

Dank sprudelnder Steuereinnahmen in den vergangenen Jahren, überwiegend vom Kaliwerk, konnte sich die Gemeinde unter anderem ein neues Feuerwehrgerätehaus, eine Sporthalle und ein gut genutztes Bildungs- und Gemeindezentrum leisten. Gegenwärtig ist ein Dorftheater im Bau. Im Vorjahr bekam das Schwimmbad eine neue Überdachung.

Keine Zeit für ein Hobby

Dyrk Ruffer ist in Grimma geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Ruffer verdient sein Geld als selbständiger Bauingenieur. "Für ein Hobby bleibt keine Zeit. Das bisschen Freizeit, das bei Beruf und Ehrenamt noch bleibt, widme ich meiner Familie."