Die Ortsfeuerwehren Wolmirstedt und Mose bewährten sich im vergangenen Jahr bei 127 Einsätzen erneut als ein großer Sicherheitsfaktor in der Ohrestadt. Das wurde den Kameraden nicht nur vom Stadtratsvorsitzenden Alfons Hesse (CDU) attestiert.

Wolmirstedt l Mehr als 50 Kameraden der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Wolmirstedt und Mose - Aktive, Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie der Altersabteilung - kamen am Sonnabend ins Gerätehaus zur Jahreshauptversammlung, um das vergangene Jahr aufzuarbeiten. Seit zwei Jahren sind die Kameraden der FFw Mose mit am Tisch. Und sie sind nicht die einzigen. Unter den Gästen auch Kameraden aus Mose, Glindenberg, Farsleben und Barleben sowie Gäste der befreundeten Wehren Wunstorf und Bokeloh.

Der Rechenschaftsbericht der Wolmirstedter Wehr machte recht deutlich, dass sich die Blauröcke bei 117 Einsätzen einmal mehr als ein großer Sicherheitsfaktor in der Stadt bewährt haben. Ortswehrleiter Marco Reinhard zog für die Wolmirstedter Kameraden dabei durchweg ein positives Fazit: "Einmal mehr demonstrierten die Kameraden eine hohe Bereitschaft, bewiesen, dass jeder der 39 aktiven Kameraden über eine gute Ausbildung verfügt." Auffällig bei den Einsätzen: Weniger Brände (30), dafür aber stetig steigende technische Hilfeleistungen. 2014 waren es 44. Das ist ein Plus von sieben gegen 2013 (37).

Ein spürbarer Anstieg 2014 auch bei den Bränden mit 30. Der folgenschwerste Brand war am 6. Januar 2014 zu vermelden, der die Kameraden für 14 Stunden auf dem Betriebsgelände der Abfallversorgung in Elbeu in Atem hielt.

Auch insgesamt musste Reinhard einen deutlichen Anstieg der Einsätze gegenüber 2013 (106) resümieren, wobei die Kameraden allein im Monat Dezember 20 Einsätze fuhren.

Die Feuerwehrleute aus Mose rückten 2014 insgesamt zehnmalaus. Wie Ortswehrleiter Thomas Nagel in seinem Bericht mitteilte, seien darunter sechs Brände und zwei technische Hilfeleistungen gewesen. Viel Lob gab es seitens des Ortswehrleiters für den eigenen Nachwuchs. In Mose existiert seit dem Vorjahr die Kinderwehr "Fire Kids" mit sechs Jungen und einem Mädchen.

Großes Augenmerk wird in der Ohrestadt auf eine intensive Ausbildung der Kameraden gelegt. So absolvierten die 39 aktiven Kameraden zusammen 1252 Ausbildungsstunden. Es qualifizierte sich Ricky Hoffmeister zum Truppführer, Frank Holze und Marcel Tietz belegten den Lehrgang zum Bedienen der Drehleiter.

Der Stadtratsvorsitzende Alfons Hesse (CDU) lobte, wie die Vorsitzenden der Fraktionen des Stadtrates das hohe ehrenamtliche Engagement der beiden Ortsfeuerwehren, die ein "echter Sicherheitsfaktor sind".