Die Rogätzer Elbe-Ohre-Halle war Schauplatz der Landesmeisterschaften der behinderten Tischtennisspieler. Bürgermeister Wolfgang Großmann erinnerte die Teilnehmer an ein vor einigen Jahren gegebenes Versprechen.

Rogätz l Die mehr als 70 Teilnehmer aus allen Teilen Sachsen-Anhalts waren von der Elbe-Ohre-Halle begeistert. "Hier macht es wirklich Spaß, Sport zu treiben", waren sich Karola Schoenenburg, Vizepräsidentin des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Sachsen-Anhalt sowie Klaus-Peter Rennau, Landesfachwart Tischtennis, einig.

Bürgermeister Wolfgang Großmann erinnerte in seiner Begrüßungsansprache daran, dass er ein Versprechen eingelöst habe. "Rogätz ist bereits zum dritten Mal Austragungsort dieser Meisterschaften, die bislang immer in unserer Mehrzweckhalle ausgetragen wurden. Beim letzten Mal hatte ich versprochen, dass die nächste Meisterschaft in einer modernen Sporthalle stattfinden wird."

Großmann machte auch kein Geheimnis daraus, dass die schmucke Sporthalle mit dem angeschlossenen Gemeindezentrum mit rund vier Millionen Euro nicht ganz billig war. "Aber sie wird von den Rogätzern angenommen und ist ausgelastet, angefangen von den Kita-Kindern bis hin zu den einzelnen Sportgruppen."

Ein Titel bleibt in Rogätz

Zum Gelingen der Meisterschaft trugen auch die Concordia-Tischtennisspieler bei, die sich um einen reibungslosen Ablauf kümmerten. An zwölf Tischen wurden die Meister und Medaillengewinner ermittelt. Zu den Teilnehmern zählte auch der Ehrenpräsident des Kreissportbundes Börde, Lutz Boegelsack.

Peter Ehrecke, bei dem nicht nur alle organisatorischen Fäden zusammenliefen, sondern, der auch selbst mitspielte, belohnte sich selber. "Endlich ist es mir wieder einmal gelungen, Landesmeister zu werden", freute er sich über den Titel.