Dreizehnmal sind die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rogätz im vergangenen Jahr ausgerückt. Wehrleiter Karl-Heinz Bergwein berichtete darüber auf der Jahreshauptversammlung.

Rogätz l Angefangen von Brandbekämpfungen über technische Hilfeleistungen bis hin zu Tragehilfen für den Rettungsdienst reichte das Spektrum der Einsätze.

"Obwohl wir die geforderte Mitgliederzahl nicht haben, konnten wir bisher bei jeder Alarmierung ausrücken und die Einsätze erfolgreich zu Ende bringen", betonte der Wehrleiter. "Bei Schwerpunktobjekten und bei Einsätzen unter Atemschutz stoßen wir jedoch an unsere Grenzen und hoffen auf die neue Ausrückeverordnung."

Die Ausrückeverordnung der Verbandsgemeindefeuerwehr Elbe-Heide sieht vor, dass werktags zwischen 6 und 18 Uhr zusätzliche Kräfte aus Angern und Loitsche alarmiert werden. Derzeit verfügt die Rogätzer Feuerwehr über 21 aktive Feuerwehrleute.

"Wir können keine Kameraden aus dem Hut zaubern. Aber wir haben mit viel Eigeninitiative und Hilfe der Gemeinde eine funktionierende Basis geschaffen", machte der Wehrleiter deutlich. "Wir müssen aber weiterhin versuchen, junge Menschen für unsere Sache zu begeistern. Allein ein hoher technischer Ausrüstungsstand genügt auf Dauer nicht, eine Feuerwehr am Leben zu erhalten."

Ausrüstungsmäßig ist die Rogätzer Wehr gut bestückt. Stehen doch im Gerätehaus zwei einsatzbereite Löschfahrzeuge, gibt es unter anderem auch ein Mannschaftstransportfahrzeug, zwei Rettungsboote sowie ein Mehrzweckboot für Hilfseinsätze auf der Elbe.

"Wichtig für uns sind die jährlichen Wiederholungsprüfungen für die Atemschutzgeräteträger", nannte Karl-Heinz Bergwein einen Schwerpunkt.

Im vergangenen Jahr gab es Baumaßnahmen am Gerätehaus. So wurden eine Eingangstür zum Schulungsraum und eine Nebeneingangstür zum Keller eingebaut.

Die Kameraden der Rogätzer Feuerwehr sichern auch gemeindliche Veranstaltungen ab. Dazu gehören beispielsweise der Blütenfestumzug, der Elbebadetag und der Lampionumzug der Kita zum Martinstag.