Schricke l Als Ingrid Hinz wie gewohnt ihr Frühstücksei "köpft", glaubt sie ihren Augen nicht zu trauen. "Im Eiweiß des gekochten Eis war deutlich ein Käfer zu erkennen. So etwas habe ich noch nicht gesehen", erzählt sie und ist sie immer noch ratlos, wie das Insekt wohl in das Innere des Hühnereis gelangt sein kann.

"Wir essen die Eier immer ganz frisch von unseren eigenen Hühnern", macht Ehemann Werner Hinz deutlich, "die Schale war nicht beschädigt, sonst wären ja beim Kochen große Blasen aufgestiegen. Der Käfer muss sich also innerhalb weniger Stunden im Ei entwickelt haben."

Maikäferbein im Hühnerei wurde nicht geglaubt

Das Ehepaar aus Schricke hält seit mehr als 50 Jahren einige Hühner auf dem Grundstück, um stets frische Eier essen zu können. "Derzeit haben wir sechs Hühner. Es sind Italiener silber- und rebhuhnfarbig. Alle legen fast täglich ein Ei", freut sich Werner Hinz über die Legefreudigkeit seiner gefiederten Haustiere.

Auch er hat von einem Käferfund in einem frischen Hühnerei noch nie etwas gehört. "Ich kann mich lediglich an meine Schulzeit in Schricke erinnern. Ich glaube, es war im Jahr 1948, als ein Schüler erzählte, dass er in seinem Ei ein Maikäferbein gefunden habe. Doch weder die Mitschüler, noch die Lehrer glaubten ihm das."

Familie Hinz würde sich freuen, wenn die Volksstimme-Leser zur Aufklärung der eigenartigen Entdeckung beitragen könnten.

Bilder