Kinder stark machen
Die Initiative "Kinder stark machen" hat sich zur Aufgabe gemacht, Kinder vor späterem Suchtverhalten zu bewahren. Bevor diese mit Alkohol, Tabak und anderen Drogen in Berührung kommen, soll rechtzeitig Präventionsarbeit geleistet werden. Hierzu wird vor allem das Selbstwertgefühl sowie das Selbstvertrauen der Heranwachsenden gestärkt. Außerdem soll ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit gefördert werden.

Wolmirstedt l Mit insgesamt drei Aktionstagen im Landkreis Börde wird das Projekt "Kinder stark machen" in diesem Sommer präsentiert. In Wolmirstedt ist es am Freitag, den 19. Juni, soweit. In der Halle der Freundschaft wird ab 8 Uhr Präventionsarbeit geleistet.

Das Vorbereitungstreffen zu den Aktionstagen "Kinder stark machen" fand am Dienstagnachmittag im Ratssaal von Wolmirstedt statt. Zur Besprechung und Erörterung der Lage war auch Bürgermeister Martin Stichnoth vor Ort, der als Schirmherr für die Veranstaltung fungiert. Zusammen mit dem Geschäftsführer der Sportjugend Ralf Sacher, Manfred Knechtel vom Weißen Ring, Maik Schröder von der Gutenbergschule, Katja Hickisch, sowie Astrid Eichel, Bereich Wirtschaftsförderung, und Melitta Wiedemann, Bereich Sport und Kultur, wurde über die bisherige Planung diskutiert.

"Unser Ziel sollte es sein, die Veranstaltung als feste Größe in Wolmirstedt zu etablieren", so Stichnoth. Die Veranstaltung war bereits in den vergangenen Jahren ein Erfolg und solle auch in diesem Jahr wieder zu einem werden.

Für den Tag ist ein buntes Programm geplant. So wird es für die Kinder eine sogenannte Laufkarte geben. Mit dieser können sie an einigen Ständen Punkte sammeln.

Begonnen wird um 8 Uhr mit einem Schulwettbewerb. Der Wettbewerb wird sich um Allgemeinwissen und Geschicklichkeit drehen. Doch wie auch bei den Ständen sei es das Ziel, den Kindern spielerisch die Präventionsarbeit näher zu bringen, so Ralf Sacher.

Das Angebot richtet sich grundsätzlich an alle Interessenten, doch vor allem an die Schüler der Klassen 1 bis 4, für die auch der Schulwettbewerb gestaltet wird.

Gesucht werden noch Partner wie Sportvereine, die sich selbst mit einem Stand präsentieren. Im Vordergrund sollte hierbei natürlich die Präventionsarbeit stehen. Ralf Sacher, Geschäftsführer der Sportjugend, zeigte aber auch die Vorteile auf: "Vereine können durch solche Stände für sich werben, vielleicht neue Mitglieder gewinnen."

Interessenten können sich direkt an die Stadt Wolmirstedt wenden, diese wird dann als Mittler dienen. Auch wer Preise zur Verfügung stellen möchte, ist herzlich dazu eingeladen, sich zu melden.

Zudem sind auch Helfer immer gerne gesehen, da die Sportjugend als Ausrichter dringend noch Unterstützung bei der Umsetzung und der Betreuung benötigt. Spielgeräte, wie eine Hüpfburg, werden ebenfalls von der Sportjugend zur Verfügung gestellt.

Die Veranstaltung wird vom Landkreis gefördert. Die Halle der Freundschaft wird kostenlos von der Stadt zur Verfügung gestellt. Als Partner konnten bisher unter anderem der Weiße Ring, das DRK, die Polizei und die Verbraucherzentrale gewonnen werden. Es sei das Ziel, so Sacher, auf 10 bis 15 Partner insgesamt zu kommen.