Der Hundesportverein Ebendorf mit seinen 26 aktiven Mitgliedern kommt langsam in die Jahre. Am Sonnabend feierte er den 15. Geburtstag.

Ebendorf l Gehorsam und Unterordnung lernen die Hunde, deren Besitzer Mitglied im Hundesportverein Ebendorf sind. Wie erfolgreich sie mit ihren Vierbeinern der unterschiedlichsten Rassen in den vergangenen 15 Jahren gearbeitet haben, das wollen die Tierliebhaber im Festumzug am 14. Juni anlässlich des 1050-jährigen Bestehens von Ebendorf unter Beweis stellen.

Für die Mitglieder des Hundesportvereins Ebendorf, die an diesem Wochenende selbst ein Jubiläum feierten, der Höhepunkt. "Denn wenn Ebendorf seine erste urkundliche Erwähnung feiert", betonte Ortsbürgermeister Manfred Behrens, "dann steht bei den Hundefreunden auch ein Jubiläum ins Haus."

Das 15-jährige Bestehen wurde am vergangenen Sonnabend im Bürgerhaus am Ebendorfer Thieplatz mit einem kleinen Festakt begangen. In seiner Festansprache erinnerte Reinhard Kleister daran, dass sich der Verein am 29. März 2000 gründet. Heute zählt er 26 aktive Mitglieder, "und nicht wenige sind von der ersten Stunde an dabei", wusste Kleister zu berichte. Er verwies darauf, dass man nicht nur zu den Übungszeiten, immer sonnabends und sonntags, auf dem vereinseigenen Platz zusammen kommt, "sondern auch zu regelmäßigen Arbeitseinsätzen und gemeinsamen Ausflügen".

Einmal im Jahr stellen sich die Hundefreunde der Bevölkerung, laden zum Tag der offenen Tür ein und geben Einblicke in ihre eher im Verborgenen liegende Arbeit. Das nächste Mal wird dies am 14. Juni im Rahmen der Festlichkeiten der 1050-Jahr-Feier von Ebendorf der Fall sein. Demonstriert wird an diesem Tag die Leinenführigkeit der Hunde, die Unterordnung der Tiere auf Kommandos wie Sitz, Platz oder Fuß.

Während der Festveranstaltung am Sonnabend wurde aber nicht nur Vorschau gehalten, gern erinnerten sich die Gäste an die Gründerzeit. Der Verein bekam in seinen Anfangsjahren von der damals noch eigenständigen Gemeine Ebendorf auf Basis eines Pachtvertrages eine 1500 Quadratmeter große Fläche am Westrand des Dorfes zur Verfügung gestellt. Die Hundebesitzer um ihren Vereinsvorsitzenden Reinhard Kleister zäunten das Areal in Eigenregie ein, installierten Unterbringungsmöglichkeiten für die Vierbeiner und schufen sich ein Vereinsheim. In über 800 freiwilligen Arbeitsstunden entstand ein Gelände, das für die Ausübung des Hundesportes gute Bedingungen bietet, "das aber unterhalten werden muss", so der Vereinsvorsitzende, " und dazu braucht man Technik." Deshalb gab es speziell für Otto Kleister (81) vom Vorsitzenden ein besonderes Dankeschön. Der Verein konnte seinen Rasentraktor, den er 2009 bekam, bei dem langjährigen Mitglied kostenlos unterstellen.

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