Dahlenwarsleben l Aufgeregte Kinder und anfeuernde Eltern prägten am Sonnabend das Bild beim Spendenlauf auf dem Pausenhof der Dahlenwarsleber Grundschule "Astrid Lindgren". 90 Kinder waren an den Start gegangen, auch Erwachsene haben sich der Herausforderung gestellt und die 300 Meter lange Strecke innerhalb von 10 Minuten umrundet. Mit jeder Runde erhöhte sich der Erlös dieses Laufes.

Maximilian Kryk (9) wollte drei Runden laufen. Am Ende schaffte er sieben. "Du machst mich arm", stöhnte sein Opa Ulrich Gathge im Scherz. Er hatte im Vorfeld vereinbart, dass er für jede gelaufene Runde zwei Euro in die Schulkasse legt. Für sieben Runden musste er also 14 Euro hergeben. Für die selbe Summe hatten sich auch Maximilians Oma Eva Gathge sowie seine Mutter Michaela Gathge entschieden.

"Jeder gibt so viel, wie er mag", erklärte Schulleiterin Katrin Lindau. Neben Familienangehörigen hatten sich auch Firmen, die den Kauf eines Großspielgerätes unterstützen wollen, als Sponsoren gemeldet. Vor der Anschaffung soll allerdings der gesamte Schulhof noch einmal neu konzipiert werden. "Wir wissen inzwischen, was sich bewährt hat, und was noch anders gestaltet werden kann", sagt die Schulleiterin.

Indes standen Eltern und Großeltern Schlange, um für die Runden ihrer Kinder zu zahlen. Die Aktion gefiel auch Innenminister Holger Stahlknecht (CDU), der dem Treiben auf dem Schulhof zuschaute. "Den Lauf gibt es nur alle fünf Jahre, damit jedes Kind in seiner Schulzeit einmal daran teilnehmen kann", sagt Katrin Lindau. Dennoch fanden auch ehemalige Schüler den Weg. Die elfjährige Sinja Keffel ging mit ihrer kleinen Schwester Emma an den Start.

   

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