Die Loitscher Werk- und Kulturscheune wird am 9. Mai mit einem großen Fest offiziell eröffnet. Seit Montag gibt es mit dem Nähkurs von Jeanette Prellberg das erste ständige Angebot in der neuen Einrichtung.

Loitsche l "Hausherr" Benjamin Otto, Gemeindepädagoge und Vorsitzender des Vereines Werk- und Kulturscheune Loitsche, begrüßte Jeanette Prellberg und damit auch die Teilnehmerinnen des Nähkurses mit einem Blumenstrauß. "Der Nähkurs ist das erste regelmäßige Projektangebot in der Werk- und Kulturscheune", betonte Benjamin Otto.

Die Teilnehmerinnen des Nähkurses freuten sich nicht nur über die Blumen, sondern vor allem auch über die tollen Bedingungen in den neuen Räumlichkeiten. "Bislang haben wir uns immer im Sitzungsraum des Dorfgemeinschaftshauses getroffen. Das war zwar auch angenehm, doch bei anstehenden Sitzungen mussten wir immer vorzeitig aufhören", sagte Jeanette Prellberg. Die gelernte Näherin bietet seit einiger Zeit einen ständigen Nähmaschinenkurs an.

Die Teilnehmerinnen - bislang nehmen daran ausschließlich Frauen teil - erlernen hier den Umgang mit der Nähmaschine oder vertiefen vorhandene Kenntnisse. Treff ist an jedem Montag um 17 Uhr in der Werk- und Kulturscheune auf dem Loitscher Pfarrhof. Was dabei genäht wird, bestimmen die Teilnehmer selbst. "Wir haben zum Beispiel schon Ballonkleider oder Leseknochen genäht", berichtete Jeanette Prellberg.

Die ersten 30 Minuten des Kurses werden dafür verwendet, etwas Neues zu erlernen. "Beispielsweise, wie man mit der Nähmaschine einen Reißverschluss einnäht, Knöpfe annäht oder Knopflöcher näht", zählt die Kursleiterin auf.

Zwar stelle sie bei Bedarf auch eine Nähmaschine, doch sei es besser, wenn die Teilnehmer ihre eigenen Nähmaschinen mitbringen. "Darauf lernt man am besten", begründete Jeanette Prellberg. Selbst kleinere Reparaturen an der Maschine werden vor Ort behoben.

Die Teilnehmerinnen haben inzwischen sogar eine eigene Whats-App-Gruppe gebildet, um sich bei Fragen gegenseitig konsultieren zu können.

Wer noch Interesse am Nähmaschinenkurs hat, ist montags in der Werk- und Kulturscheune gern gesehen.