Barleben (vhm) l Mitarbeiter des Jugendamtes und der Barleber Verwaltung haben die Ausweichquartiere für die Kinder der geschlossenen Ebendorfer Tagesstätte besichtigt. Der Anlass: Die jeweilige Betriebserlaubnis für die Einrichtungen muss angepasst werden. Die Änderungsanträge seien notwendig, da in den Einrichtungen zurzeit mehr Kinder als sonst betreut werden und sich darüber hinaus die Rahmenbedingungen hinsichtlich der Altersstruktur geändert haben, heißt es aus der Verwaltung. Dies betrifft den Hort der Barleber Grundschule, die Krippe "Jenny Marx", den Kindergarten "Barleber Schlümpfe" sowie den "Abc-Mäusecontainer" in Ebendorf. Insgesamt wurden 89 Kinder aus dem Hauptgebäude der Kita "Gänseblümchen" ausquartiert. Bei der Untersuchung von Staubproben aus dem Haus waren gesundheitsgefährdende Mineralwollefasern gefunden worden. Jugendamt und Verwaltung schauten sich die unter anderem die Gruppenräume an und sprachen mit den Erziehern über die derzeitige Situation vor Ort. Matthias Wendt, Leiter des Jugendamtes des Landkreises Börde, äußerte sich laut Gemeindesprecher Thomas Zaschke zuversichtlich, dass die Ausnahmeregelungen für die Betriebserlaubnis ohne große Auflagen genehmigt werden können.