Beim Bau des neuen Colbitzer Feuerwehrgerätehauses ist eine wichtige Etappe zurückgelegt. An Freitag konnten die Feuerwehrleute gemeinsam mit den Bauarbeitern und zahlreichen Gästen Richtfest feiern.

Colbitz l Erst jetzt sind die Dimensionen des neuen Feuerwehrgerätehauses sichtbar. Gegenüber dem in die Jahre gekommenen und deutlich zu klein gewordenen bisherigen Domizil der Colbitzer Feuerwehrleute ist ein stattliches Gebäude herangewachsen.

"Heute ist ein guter Tag für Colbitz und insbesondere für die Colbitzer Feuerwehr", betonte Innenminister Holger Stahlknecht (CDU), als er einige der Hammerschläge für den letzten Nagel im Dachgebälk setzte. Dass der Nagel endgültig im Holz verschwand, dafür sorgten auch Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette (CDU), Bürgermeister Eckhard Liebrecht (parteilos) und Wehrleiter Bastian Sölter. Zimmermann Hans-Heinrich Gereke sprach den Richtspruch.

Im November des vergangenen Jahres war der Bau begonnen worden. "Die Arbeiten liegen genau im Zeitplan", machten die Planer Harald Sulfrian und Joachim Pulst deutlich. Das bedeutet, dass die Colbitzer Feuerwehrleute im Dezember in ihr neues Domizil einziehen können.

"Bislang sind rund 85 Prozent aller Aufträge für den Neubau ausgelöst worden", informierte Verbandsgemeindebürgermeister Thomas Schmette, "wichtig ist, dass wir nicht nur terminlich im vorgegebenen Rahmen sind, sondern auch die geplanten Kosten bisher einhalten."

Der Neubau soll rund 1,3 Millionen Euro kosten. Davon steuert das Land Sachsen-Anhalt 385000 Euro bei. Das Geld sei gut angelegt: Nach Fertigstellung stehen den Colbitzer Feuerwehrleuten vier Stellplätze für ihre Einsatzfahrzeuge, Lagermöglichkeiten, ein Schulungsraum sowie ein großzügig bemessener Sozialtrakt zur Verfügung.

Die Freiwillige Feuerwehr Colbitz ist als einige der wenigen Wehren im Landkreis rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche einsatzbereit. Zur Wehr gehören 58 aktive Kameraden. Den Nachwuchs sichert eine aktive Kinder- und Jugendarbeit.