Mit der inzwischen siebten Ohre Classic wird am 4. Juli eine regelrechte edle Blechlawine über die Ohrestadt hereinbrechen. Cheforganisator Bernd Rothämel konnte sechs Wochen vor dem scharfen Start die 100. Anmeldung registrieren.

Wolmirstedt l "Wir befinden uns auf einem guten Weg", erläutert Bernd Rothämel, der gemeinsam mit Michael Wesemann seit sieben Jahren die Ohre Classic, die angesagteste Oldtimer-Ausfahrt in der Region, organisiert. Der Wolmirstedter reicht auch gleich eine Erklärung nach: "Das sah Anfang des Jahres noch ganz anders aus. Da stockte der Motor, stand die Ohre Classic auf dem Prüfstand." (Volksstimme berichtete)

Das aber ist Geschichte, "längst läuft der Motor nicht nur wieder rund, sondern auf Hochtouren", wie Michael Wesemann ergänzt und dabei auf ein starkes Organisationsteam verweist: "Heute steht uns ein siebenköpfiges Org.-Team zur Seite, so dass die Arbeit auf mehr Schultern verteilt ist. Das heißt, am 4. Juli erlebt die Ohre Classic ihre siebte Auflage, und wir befinden uns jetzt gewissermaßen in der Aufwärmphase für den scharfen Start."

Die, anders als in den vergangenen drei Jahren, nicht in Barleben beginnt, sondern wieder zu ihren Wurzeln nach Wolmirstedt zurückkehrt. 100 Oldtimer-Liebhaber haben sich im Vorfeld für die Tour eingeschrieben. Und damit ist auch jene Teilnehmerzahl erreicht, die zu stemmen ist. Auf die Frage, was das Besondere an der siebten Tour ist, hält Michael Wesemann bereits den aktuellen Flyer parat: "Es sind die speziellen Extras!"

So wartet das Team der Ohre Classic im siebten Anlauf mit einem besonderen Highlight auf. "Wir werden erstmals in der Geschichte der Oldtimer-Ausfahrt einen Brückenschlag zwischen der Ohre und der Elbe vollziehen", berichtet Bernd Rothämel.

Die Tour wird von der Ohre- stadt aus über "Umwegen" nach Schönebeck an die Elbe führen. Während Wolmirstedts Bürgermeister Martin Stichnoth (CDU) die Fahrt in einem Oldtimer antritt, wird der Oberbürgermeister von Schönebeck, Bert Knoblauch (CDU), die Teilnehmer im Solepark in Bad Salzelmen empfangen.

Doch anders als angedacht, wird die Tour nicht Magdeburg tangieren, sondern gleich den Salzlandkreis ansteuern. Die Fahrt führt direkt zum Pretziner Wehr. Anschließend wird die gewaltige Autokarawane die preisgekrönte Elbauenbrücke bei Schönebeck passieren. Das in London ansässige Institution of Structural Engineers hat das Brückenbauwerk als das beste der Welt im Jahr 2014 gekürt. Initiiert wird der Preis Jahr für Jahr von 27 000 Bauingenieren aus 105 Ländern.

Im Solepark werden dann die Fahrer bis 14 Uhr einen Zwischenstopp einlegen, bevor sie wieder zurück nach Wolmirstedt aufbrechen. Wo die Fahrzeuge ab 15 Uhr auf der Schlossdomäne zurück erwartet werden. Übrigens, der Start wird an gleicher Stelle um 9 Uhr im Beisein zahlreicher Stadträte vollzogen, die aus gegebenen Anlass die Fahrer in historischen Kostümen abwinken werden.