Barleben. Der Gemeinderat wird heute die Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 20. März zulassen. Die Gemeindeordnung verlangt das von ihm. Es bewerben sich Amtsinhaber Franz-Ulrich-Keindorff (FDP) und der Ratsvorsitzende Reinhard Lüder (SPD). Er wird den Entschädigungssatz für die Mitglieder der Wahlvorstände um fünf Euro anheben, da der Aufwand für die Bürgermeisterwahl mindestens mit dem der Landtagswahl gleichzustellen ist. Die Kommune muss zum Glück keine "Zwangsrekrutierungen" für Wahlehrenämter vornehmen. "Es gibt ausreichend Bewerber", sagte der Bürgermeister im Hauptausschuss.

Die Ratsmitglieder behandeln den Ausbau des Knotens Landesstraße 48/Bundesstraße 189 am Hotel "Sachsen-Anhalt" zu einem Kreisverkehr. Der Hauptausschuss hat bereits der Kreuzungsvereinbarung mit dem Landesbetrieb Bau seine Zustimmung gegeben. Beabsichtigt ist, den Kreisel zeitgleich mit dem Straßenbau zu einem symbolischen Eingangstor für Barleben zu gestalten. Die 950-Jahrfeier soll dafür den Anlass bieten. "Das würde auch die Hauptzufahrt zum Ort aufwerten", sagte Amtsleiter Jens Sonnabend im Hauptausschuss. Die Gestaltung will die Gemeinde selbst realisieren.

Auf dem Tisch im Gemeinderat sollte heute eigentlich die Gründung einer Anstalt öffentlichen Rechts liegen. Der Beschluss wird aber vertagt. Die Anstalt soll zum 1. Juli wirkam werden. Sie soll unter dem Kürzel GETENA firmieren und den bisherigen Eigenbetrieb Wohnungswirtschaft, das Erholungszentrum Jersleber See, den Wirtschaftshof der Gemeinde und die Kultur- und Sportstätten zu einer einheitlichen Organisation zusammenführen. Der Landkreis hegt hinsichtlich der Gründung der kommunalen Anstalt keine Bedenken, sagte Vize-Bürgermeister Jörg Meseberg im Hauptausschuss. Das Personal wird entweder übergeleitet oder abgeordnet.

Bestätigung sollen heute die Vorplanungen für die zweite Dreifeld-Sporthalle finden.

Zu Ende gebracht werden müssen Tagesordnungspunkte der am 16. Dezember aus Zeitgründen abgebrochenen Ratssitzung.