Am 25. März öffnet der Wolmirstedter Wasser- und Abwasserzweckverband seine Türen, dürfen die Wolmirstedter und ihre Gäste das erste Mal nach der Fertigstellung das neue Verwaltungsgebäude in Augenschein nehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Wolmirstedt. Oder wie es Pressesprecher Norbert Franke ausdrückt, "den Mitarbeitern in der Zeit zwischen 9.30 und 15 Uhr bei der Arbeit über die Schulter zu schauen".

Der Pressesprecher betont, dass die Vorbereitungen dafür schon seit Wochen auf Hochtouren laufen, gibt es richtig viel Arbeit, um den Tag bestens vorzubereiten."

So sind gegenwärtig Mitarbeiter dabei, darunter auch Nicole Kern, Assistentin der Geschäftsführung, und Antje Krüger aus der Finanzbuchhaltung, um eine Fotoausstellung zu erstellen.

Wie Norbert Franke erläutert, wurden aus einer Vielzahl von Fotos insgesamt 68 großformatige und farbige Bilder ausgewählt und eingerahmt, die den Abriss des alten Rathauses und den Neubau des Verwaltungsgebäudes des WWAZ dokumentieren.

Zu diesen eindrucksvollen Bildern erfährt der Besucher auch die Entstehungsgeschichte des neuen Verwaltungsgebäudes. Im Oktober 2009 endeten nämlich die sogenannten "Barackentage" für die Mitarbeiter des WWAZ. Fast 20 Jahre betreuten sie in der Seegrabenstraße die WWAZ-Kunden. Und gerade in der letzten Zeit nagte immer stärker der "Zahn der Zeit" an der alten Pappbaracke.

Jetzt aber lautet die neue Adresse August-Bebel-Straße 24. Der Pressesprecher kann sich noch gut erinnern, dass der große Tross in der Woche vom 6. bis 13. November 2009 umzog. "Am Freitag, dem 13., hatten wir alles unter Dach und Fach. Und augenscheinlich war der 13. für alle 31 Mitarbeiter ein ausgesprochener Glückstag." An dieser Freude wollen die Mitarbeiter die Wolmirstedter am Freitag, dem 25. März, teilhaben lassen.

Im Verwaltungsgebäude werden an diesem Tag in unregelmäßigen Abständen Führungen und Besichtigungen stattfinden, um den interessierten Bürgern die Tätigkeit eines Verwaltungsangestellten näher zu bringen. Über den WWAZ als Institution kann sich der Bürger anhand eines Faltblattes informieren, welches in den Büros kostenfrei erhältlich ist. Zusätzlich wird in dem großen Beratungsraum über Laptop und TV der neue Internetauftritt des WWAZ präsentiert. Im unteren Foyer wird das Trinkwasserwerk Magdeburg an die Wasserbar einladen.

Bei allem Neuen, das eine oder andere Stück Historie gibt es auch zu sehen, verspricht Norbert Franke. So werden alte Rohre, und Verbindungsstücke ausgestellt, durch die vor zig Jahren das Trinkwasser floss.