Die Julius-Bremer-Straße ist eine große Baustelle. Seit dem 28. Februar wird sie auf einer Länge von 285 Metern grundhaft ausgebaut. Die Baukosten sollen sich auf 490 000 Euro belaufen.

Wolmirstedt. Der Durchgangsverkehr in der Julius-Bremer-Straße ist seit dem 1. März nicht möglich. Nachdem der langanhaltende Frost aus dem Boden ist, wird die Straße grundhaft ausgebaut.

Die Folge: Der Bereich von der Einmündung Triftstraße bis zur Einmündung des Wohnquartiers, Hausnummer 4, ist eine einzige große Baustelle. "Ab Mittwoch, dem 16. März, ist dann auch auf diesem Teilstück die Zufahrt zum Parkplatz der Agentur für Arbeit nicht mehr möglich,", war von Brigitte Marmodée vom verantwortlichen Planungsbüro zu erfahren, die zudem einen ersten Überblick über den gegenwärtigen Baufortschritt gab: "Die Straße ist auf dem ersten Teilstück auf voller Länge aufgerissen. Was sich dringend erforderlich machte, weil die komplette Regenentwässerung, einschließlich der Hausanschlüsse, auf der Gesamtlänge von 285 Metern erneuert werden müssen, bevor die Straße wieder geschlossen und der neue Fahrbahnbelag aufgebracht werden kann."

Die Julius-Bremer-Straße, der Stadtrat fasste bereits 2009 den Beschluss zum grundhaften Ausbau, wird in zwei aufeinanderfolgenden Bauabschnitten fertiggestellt. Offizieller Beginn, das heißt das Einrichten der Baustelle, war am 28. Februar. Bis zum 3. Juni werden die Arbeiten am ersten Teilabschnitt andauern. Der zweite Bauabschnitt - Julius-Bremer-Straße 4/Garagenzufahrt bis zur Bahnhofstraße - beginnt am 6. Juni.

Ende August soll dann die Julius-Bremer-Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. "Immer vorausgesetzt, es treten keine unvorhergesehenen Probleme auf", wie Brigitte Marmodée ausdrücklich betont. Und findet noch die Zeit, die anstehenden Aufgaben zu erläutern. "So wird es in der Julius-Bremer-Straße keine Parktaschen geben, dafür aber ein beidseitiger Gehweg angelegt, der wie die Straße mit farblich gestaltetem Betonpflaster ausgelegt wird. Insgesamt müssen 2000 Quadratmeter Straße und 1600 Quadratmeter Gehweg gepflaster werden."

Im Zuge der umfangreichen Bauarbeiten soll auch in Höhe der Arbeitsagentur eine Verkehrsinsel entstehen. Geplant sind zudem die Erneuerung und Ergänzung der Straßenbeleuchtung, wird straßenbegleitendes Grün angepflanzt. Das aber hat Zeit.

Dass die Julius-Bremer-Straße ab September dieses Jahres nach der Fertigstellung nicht zur Rennpiste wird, dafür soll eine Tempo30-Zone sorgen. Die Baukosten sind mit insgesamt mit 490 000 Euro veranschlagt.