Rogätz (bst). "Das bleibt für immer, das erlebt eine junge Rogätzer Frau vielleicht nur einmal in ihrem Leben: ein Jahr als Blütenkönigin oder Justitia", sagt Margitta Häusler, Vorsitzende der Rogätzer Heimat- und Kulturfreunde.

Zum fünfzehnten Mal in der Geschichte des Blütenfestes wird eine neue Hoheit gesucht, zum 12. Mal ihre Begleiterin Justitia. Am Sonnabend, dem 7. Mai, sollen sie in ihr Amt eingeführt werden. Sie bekommen von der Gemeinde ein schickes Kleid spendiert, das beide mit auswählen und im Anschluss behalten dürfen. "Allerdings wird jetzt die Zeit langsam knapp. Bisher hat sich auf den Aufruf in Zeitung und Internet noch keine Kandidatin gemeldet. Sicher, es ist eine Herausforderung, diese Aufgabe zu übernehmen, aber da wächst man auch hinein. Wer wird schon als Königin geboren? Das Jahr kann einem persönlich viel geben", macht Margitta Häusler allen noch unentschlossenen jungen Mädchen Mut

Die Majestäten repräsentieren ihren Heimatort vor allem in Sachsen-Anhalt, machen allein durch ihre Erscheinung neugierig auf das schöne Elbedorf, seine Sehenswürdigkeiten und die herrliche Umgebung. Blütenkönigin und Justitia leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Belebung von Tourismus und Wirtschaft in Rogätz und der Region.

Das Ehrenamt auf Zeit bietet viele schöne Momente. Zum Beispiel bei der Krönung oder beim Blütenfestumzug. Interessante Eindrücke bieten auch die Feste, zu denen die Majestäten eingeladen werden, zum Beispiel beim Spargelfest in Hohenseeden, beim Bollenfest in Calbe oder beim Heidefest in Colbitz. Überall werden die jungen Frauen begeistert empfangen und umsorgt. Ein aufregendes und erlebnisreiches Jahr ist garantiert. Unterstützung geben in dieser Zeit die Gemeinde, die Heimat- und Kulturfreunde sowie Gewerbetreibende des Ortes als Sponsoren.

Sabine Braumann kümmert sich um die wichtigsten organisatorischen Fragen. "Interessierte junge Frauen von 17 bis 30 Jahren, die Freude an diesem Amt haben, bitten wir, sich kurz schriftlich oder telefonisch beim Bürgermeister oder bei mir unter (01 72) 84 70 40 2 melden", bietet Sabine Braumann an.